Was ist ein ETP? Bedeutung, Arten und Vorteile einfach erklärt
ETPs – kurz für Exchange Traded Products – sind börsengehandelte Finanzprodukte, mit denen du unkompliziert in verschiedene Anlageklassen investieren kannst. Dazu zählen Aktienindizes, Rohstoffe oder auch Kryptowährungen wie Bitcoin und Ethereum.
ETPs – kurz für Exchange Traded Products – sind börsengehandelte Finanzprodukte, mit denen du unkompliziert in verschiedene Anlageklassen investieren kannst. Dazu zählen Aktienindizes, Rohstoffe oder auch Kryptowährungen wie Bitcoin und Ethereum.
Was bedeutet ETP?
Der Begriff steht für eine übergeordnete Produktkategorie. ETPs umfassen viele börsengehandelte Wertpapiere, von denen du vielleicht schon gehört hast – darunter ETFs, ETCs und ETNs. Allen gemeinsam ist: Sie werden an Börsen gehandelt und bilden die Wertentwicklung eines zugrunde liegenden Vermögenswerts wie eines Index, Rohstoffs oder einer Kryptowährung ab.
Welche Arten von ETPs gibt es?
ETPs lassen sich in drei Haupttypen unterteilen:
ETFs (Exchange Traded Funds) bilden ganze Indizes wie den MSCI World ab. Sie gelten als Sondervermögen. Das bedeutet, dass deine Geldanlage im Insolvenzfall des Anbieters rechtlich geschützt ist.
ETCs (Exchange Traded Commodities) spezialisieren sich auf Rohstoffe wie Gold oder Öl. Da sie als Schuldverschreibungen strukturiert sind, trägst du hier ein gewisses Emittentenrisiko. Unter einem Emittenten versteht man den Herausgeber des ETFs.
ETNs (Exchange Traded Notes) sind unbesicherte Schuldverschreibungen, die oft zur Abbildung exotischer oder schwer zugänglicher Märkte genutzt werden. Hier besteht ebenfalls ein höheres Emittentenrisiko, da sie nicht durch reale Vermögenswerte gedeckt sind.
Wie funktionieren ETPs?
Ein ETP folgt der Kursentwicklung eines bestimmten Marktes – sei es ein Aktienindex, Rohstoff oder eine Kryptowährung. Du investierst also nicht direkt in den Basiswert, sondern in ein Produkt, das dessen Preisentwicklung 1:1 abbildet. Bei einem Bitcoin-ETP etwa hält der Anbieter echte Bitcoins in sicherer Verwahrung, während dein ETP-Anteil den Kursverlauf widerspiegelt.
Der Handel erfolgt über regulierte Börsen wie Xetra oder Euronext – mit klaren Regeln und hoher Transparenz.
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Welche Chancen und Risiken haben ETPs?
ETPs bieten einen unkomplizierten Zugang zu Märkten, die für Privatanleger sonst schwer erreichbar sind. Du kannst mit wenigen Klicks in ganze Aktienindizes, Rohstoffe oder Kryptowährungen investieren – und das über regulierte Börsen mit transparenten Preisen. Besonders für Einsteiger ist dies ein großer Vorteil, da keine komplexe Infrastruktur wie etwa ein eigenes Krypto-Wallet nötig ist. Die klaren Strukturen und oft niedrigen Kosten machen ETPs zusätzlich attraktiv.
Trotzdem solltest du dir der Risiken bewusst sein. Wie bei jeder Geldanlage existiert auch bei ETPs ein Marktrisiko: Wenn der zugrunde liegende Vermögenswert an Wert verliert, sinkt auch der Wert deines ETPs. Je nach Produkttyp – insbesondere bei ETNs und ETCs – besteht zudem ein sogenanntes Emittentenrisiko. Das bedeutet, dass du von der Zahlungsfähigkeit des Anbieters abhängig bist, da dein Investment nicht als Sondervermögen geschützt ist. Ein weiteres Risiko ist die sogenannte Tracking-Differenz. In manchen Fällen kann die Entwicklung des ETPs leicht von derjenigen des Basiswerts abweichen. Außerdem kann es in Märkten mit geringer Handelsaktivität zu größeren Preisschwankungen kommen, da weniger Käufer und Verkäufer vorhanden sind.
Insgesamt gilt: ETPs sind leicht zugänglich und transparent, aber sie sind kein risikofreier Einstieg in die Finanzwelt. Eine informierte Entscheidung ist deshalb unerlässlich.
Warum sind Krypto-ETPs besonders beliebt?
Krypto-ETPs sind eine der einfachsten Möglichkeiten, um in Kryptowährungen zu investieren – besonders für Einsteiger. Statt selbst Coins wie Bitcoin oder Ethereum zu kaufen und zu verwalten, investierst du über einen regulierten ETP in die Kursentwicklung der digitalen Währung. Der Handel erfolgt dabei an klassischen Börsen – sicher, transparent und ohne den technischen Aufwand, den der direkte Kryptokauf mit sich bringt.
Die zugrunde liegenden Kryptowährungen werden nicht von dir selbst verwahrt, sondern von spezialisierten Verwahrstellen wie Komainu. Diese speichern die digitalen Vermögenswerte in sogenannten „Cold Storages“, also Offline-Systemen, die besonders gut gegen Hacks und Datenverluste geschützt sind. Gleichzeitig unterliegen viele Anbieter von Krypto-ETPs einer europäischen Finanzaufsicht, was das Sicherheitsniveau gegenüber unregulierten Kryptobörsen deutlich erhöht.
Mit der Peaks App kannst du ganz einfach in Kryptowährungen investieren. Du wählst einfach einen regulierten Krypto-ETP in der App aus und fügst ihn deinem Portfolio hinzu – kein Wallet, kein Passwort und keine Kryptobörse erforderlich. Peaks bietet dir die Möglichkeit, in einen Bitcoin-ETP (CoinShares Physical Bitcoin) und einen Ethereum-ETP (CoinShares Physical Ethereum) zu investieren. So kannst du ganz unkompliziert und sicher in digitale Vermögenswerte einsteigen – und das über eine Plattform, die du bereits kennst. Das macht Krypto-Investments so einfach wie nie – und verbindet Innovation mit Sicherheit.
Welche Einschränkungen haben Krypto-ETPs im Vergleich zu direkten Krypto-Investitionen?
Auch wenn Krypto-ETPs viele Vorteile bieten, gibt es wichtige Unterschiede im Vergleich zur direkten Investition in Kryptowährungen.
Im Gegensatz zu Kryptowährungen, die rund um die Uhr (24/7) gehandelt werden, können Krypto-ETPs nur während der Börsenzeiten gehandelt werden – in der Regel Montag bis Freitag von 9:00 bis 17:30 Uhr. Bei Peaks werden Kauf- und Verkaufsaufträge der Kund*innen einmal täglich verarbeitet – und nur an Börsentagen.
Das bedeutet, dass du nicht sofort auf plötzliche Kursschwankungen bei Bitcoin oder Ethereum reagieren kannst. Wenn der Wert deines Krypto-ETPs außerhalb der Börsenzeiten stark fällt, musst du bis zum nächsten Handelszeitpunkt warten, um zu verkaufen. Dadurch können deine Verluste größer (oder auch kleiner) ausfallen, als wenn du sofort hättest handeln können.
Es ist also ein Abwägen zwischen Bequemlichkeit und Flexibilität – diese Einschränkungen solltest du bei deiner Entscheidung für oder gegen ein Krypto-ETP unbedingt berücksichtigen.
Wie kannst du ETPs mit Peaks nutzen?
Neben den vorgefertigten ETF-Portfolios bietet dir die Peaks App auch die Möglichkeit, in regulierte Krypto-ETPs wie Bitcoin oder Ethereum zu investieren – ganz ohne Wallet, Passwörter oder Kryptobörsen. Du kannst dir dein eigenes Portfolio zusammenstellen und diese ETPs individuell hinzufügen.
Bevor du in Krypto-ETPs investierst, bietet Peaks einen kurzen Wissenstest an, um sicherzustellen, dass du dir der Risiken einer Krypto-Investition bewusst bist. Diese Kombination aus einfacher Nutzung, verständlicher Information und Sicherheit hilft dir dabei, fundierte Entscheidungen zu treffen, bevor du investierst.
Wie immer gilt: Investieren ist mit Risiken verbunden. Du kannst dein eingesetztes Geld (teilweise) verlieren.
Christina
