Was ist passives Investieren? Einfach erklärt
Passives Investieren ist ein langfristiger Ansatz, bei dem es darum geht, Schritt für Schritt Vermögen aufzubauen. Anstatt die richtigen Aktien herauszupicken oder den Markt zu timen, setzen passive Anleger in der Regel auf breit gestreute, kostengünstige Fonds.
Was bedeutet „passiv investieren“?
Passives Investieren ist ein langfristiger Ansatz, bei dem es darum geht, Schritt für Schritt Vermögen aufzubauen. Anstatt die richtigen Aktien herauszupicken oder den Markt zu timen, setzen passive Anleger in der Regel auf breit gestreute, kostengünstige Fonds, zum Beispiel Indexfonds oder ETFs, die die Entwicklung eines Marktindex nachbilden.
In den letzten Jahren ist passives Investieren immer beliebter geworden, besonders bei Einsteigern. Es ist leicht umzusetzen, erfordert kaum laufenden Aufwand und bietet sofortige Streuung über Hunderte oder sogar Tausende Unternehmen. Die geringen Gebühren dieser Fonds, kombiniert mit steuerlichen Vorteilen und einer historisch soliden Langfristrendite, machen diesen Ansatz attraktiv für alle, die auf einfache Weise für die Zukunft investieren möchten. Mit Investment-Apps wie Peaks war der Einstieg ins passive Investieren noch nie so unkompliziert: Anleger können dort auf fertige Portfolios zurückgreifen und so automatisch mit dem Markt investiert bleiben.
Was ist passives Investieren?
In der Finanzwelt bezeichnet passives Investieren eine sogenannte Buy-and-Hold-Strategie. Dabei investierst Du in ein Portfolio, das einen bestimmten Marktindex nachbildet, und hältst diese Positionen langfristig, ohne sie ständig anzupassen. Ziel ist es, die Marktentwicklung möglichst genau abzubilden, anstatt sie zu übertreffen.
Im Gegensatz dazu steht das aktive Investieren. Hier versuchen Fondsmanager oder Anleger durch gezieltes Kaufen und Verkaufen von Wertpapieren eine höhere Rendite als der Markt zu erzielen. Studien zeigen jedoch, dass aktive Strategien langfristig selten erfolgreicher sind als passive Ansätze.
Die Buy-and-Hold-Methode ist dabei besonders beliebt, weil sie Anlegern hilft, Emotionen wie Angst oder Gier zu vermeiden, die zu unüberlegten Handlungen führen können. Außerdem kannst du in bestimmten Situationen von Steuervorteilen profitieren, da die Kapitalertragsteuer nämlich erst bei der Realisierung deiner Gewinne anfällt. (Dieser Artikel wurde im Juni 2025 verfasst.)
Wie funktioniert passives Investieren?
Beim passiven Investieren kaufst Du Anteile an Fonds, die einen bestimmten Index wie den DAX, S&P 500 oder MSCI Europe nachbilden. Diese ETFs investieren in die Unternehmen, die im Index enthalten sind, und gewichten sie entsprechend der Indexstruktur.
Sobald Du investiert hast, musst Du Dein Portfolio nicht regelmäßig überwachen oder anpassen. Du profitierst von der allgemeinen Marktentwicklung, ohne ständig eingreifen zu müssen.
Da keine aktive Auswahl von Einzeltiteln erfolgt, sind die laufenden Kosten in der Regel niedriger, und Du erhältst Zugang zu einer breiten Diversifikation, einem wichtigen Risikopuffer.
Wichtig ist: Auch beim passiven Investieren unterliegt Dein Kapital Marktschwankungen. Wertverluste sind möglich, vor allem in wirtschaftlich schwierigen Zeiten.
Vorteile von passivem Investieren
Passives Investieren bietet viele Vorteile, insbesondere für Einsteiger und langfristig orientierte Anleger:
- Weniger Zeitaufwand: Du musst Dich nicht täglich mit dem Markt beschäftigen.
- Breite Diversifikation: Durch ETFs streust Du Dein Geld automatisch über viele Unternehmen.
- Geringe Kosten: Passive Fonds haben niedrigere Verwaltungsgebühren als aktiv gemanagte Fonds.
- Hohe Transparenz: Du kannst jederzeit nachschauen, wie Dein ETF aufgebaut ist.
- Einfacher Einstieg: Du kannst schon mit wenig Geld investieren.
Ein weiterer Vorteil: Die langfristige Strategie fördert finanzielle Disziplin. Da Du nicht versuchst, Markttiefs oder -hochs zu erraten, vermeidest Du impulsive und emotionsgetriebene Entscheidungen.
Nachteile von passivem Investieren
So viele Vorteile passives Investieren auch hat – es gibt auch ein paar Punkte, die du kennen solltest:
- Keine Überrendite: Weil du nur den Markt abbildest, kannst du nicht mehr verdienen als die Marktrendite.
- Wenig Reaktion auf Trends: Passive Anlagen sind oft nicht flexibel genug, um kurzfristige Chancen mitzunehmen.
- Abhängig vom Markt: Fällt der Markt, sinkt auch dein Investment.
- Kaum Einfluss: Die Zusammensetzung eines ETFs oder Indexfonds kannst du nicht selbst bestimmen.
Diese Aspekte solltest du bedenken, bevor du dich für eine passive Anlagestrategie entscheidest.
Für wen eignet sich passives Investieren?
Passives Investieren ist ideal für:
- Anfänger ohne tieferes Börsenwissen
- Berufstätige mit wenig Zeit
- Menschen mit langfristigem Anlagehorizont
- Personen, die Kosten minimieren möchten
Weniger geeignet ist es für spekulative Anleger oder aktive Trader, die gezielt auf kurzfristige Kursschwankungen setzen.
Auch für Menschen mit mittlerem Risikoprofil, die finanzielle Stabilität und Planbarkeit suchen, kann diese Anlagestrategie eine sinnvolle Option sein. Beachte, dass Peaks ausschließlich deine Aufträge ausführt und keine Finanzberatung anbietet.
Erste Schritte: So startest Du mit passivem Investieren
Der Einstieg ins passive Investieren ist unkompliziert. Wenn du das Ganze Schritt für Schritt aufgeschlüsselt haben möchtest, haben wir das unten für dich vorbereitet. Beachte: Es handelt sich um allgemeine Hinweise, nicht um Finanzberatung.
Schritt 1: Überlege dir zuerst deine finanziellen Ziele und wie viel Risiko du bereit bist einzugehen.
Schritt 2: Wenn du eine App wie die Peaks App mit fertigen Portfolios nutzt, wähle ein Portfolio, das deinem persönlichen Risikoprofil entspricht. Möchtest du lieber dein eigenes Portfolio zusammenstellen, kannst du einen breiten Marktindex oder eine Kombination mehrerer Indizes wählen, zum Beispiel globale Aktienindizes oder bestimmte Regionen und Branchen. In der Peaks App findest du auf der Seite „Eigenes Portfolio“ detaillierte Infos zu jedem ETF.
Schritt 3: Wenn du dich für ein fertiges Portfolio entschieden hast, kannst du im nächsten Schritt automatische Einzahlungen einrichten. In dem Rhythmus und Betrag, der für dich passt. Wenn du dein Portfolio selbst baust, wähle einen ETF oder Indexfonds, der den von dir ausgewählten Index abbildet. Achte dabei auf Punkte wie Gebühren, Diversifikation und Handelbarkeit. Diese Faktoren sind übrigens alle schon in die vorgefertigten Peaks Portfolios eingeflossen.
Schritt 4: Nach dem Investieren kommt es darauf an, eine Buy-and-Hold-Strategie durchzuhalten und regelmäßig Geld nachzulegen, zum Beispiel monatlich. So nutzt du langfristiges Wachstum und den Zinseszinseffekt optimal aus. Zusätzlich lohnt es sich, beim Thema Investieren am Ball zu bleiben, damit du immer besser verstehst, was mit deinem Geld passiert. Ein guter Start ist es, sich mit den wichtigsten Investment-Begriffen vertraut zu machen.
Passives Investieren mit der Peaks App
Mit der Peaks App kannst Du direkt in fertige ETF-Portfolios investieren. Die App bietet:
- Von Experten entwickelte, nachhaltige ETF-Portfolios
- Einfache Einrichtung verschiedener Konten für unterschiedliche Lebensbereiche
- Automatische Wiederanlage von Dividenden
- Investments ab nur 1 Euro
- Möglichkeit, auch in ETPs wie Bitcoin, Ethereum oder Gold zu investieren
Peaks ist keine Beratungsplattform. Die App bietet keine Finanzberatung. Ergebnisse aus der Vergangenheit sind kein Indikator für zukünftige Entwicklungen. Investieren birgt Risiken. Du kannst Teile Deines eingesetzten Geldes verlieren.
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Warum sich passives Investieren lohnen kann
Passives Investieren ist eine der einfachsten Möglichkeiten, langfristig Vermögen aufzubauen. Du profitierst von der allgemeinen Entwicklung der Märkte, ohne ständig aktiv handeln zu müssen. Besonders für Einsteiger bietet sich diese Strategie an: niedrige Kosten, hohe Transparenz, wenig Aufwand.
Langfristiger Erfolg braucht Zeit – und Geduld. Passives Investieren belohnt genau das. Wer früh beginnt und regelmäßig investiert, profitiert vom Zinseszinseffekt und kann über Jahrzehnte hinweg solide Renditen erzielen.
Denke daran: Investieren ist immer mit Risiken verbunden. Es kann sein, dass du dein gesamtes oder einen Teil deines Geldes verlierst.
FAQ: Häufige Fragen zum passiven Investieren
Was ist ein passives Investment? Ein Investment, das ohne aktives Handeln langfristig gehalten wird, z. B. ein ETF.
Was ist der Unterschied zwischen ETFs und aktiven Fonds? Ein ETF bildet einen Index nach, ein aktiver Fonds wird aktiv gemanagt.
Muss ich Steuern zahlen? Ja. Gewinne aus Investitionen sind bei Realisierung steuerpflichtig (Stand Juni 2025).
Wie sicher ist passives Investieren? Es gibt immer Risiken. Eine breite Streuung verringert das Risiko, aber Verluste sind dennoch möglich.
Wie viel Geld brauche ich? Du kannst schon mit kleinen Beträgen ab 1 Euro loslegen, z.B. über Peaks.
Christina
