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Wir stellen vor: Wie haben die Aktien von Nintendo, Adidas und Disney 2019 performt?

15 Januar, 2020 - von Nele

6 min

Im vergangenen Jahr haben wir dir drei Aktien in unserem Blog vorgestellt, in die du mit Peaks investierst. In diesem Rückblick zeigen wir dir, wie sich der Kurs der Aktien im vergangenen Jahr entwickelt hat und was die Unternehmen in die Nachrichten und Medien brachte. Bitte beachte aber, dass dieser Artikel kein wissenschaftlicher Bericht ist, sondern lediglich von uns ausgesuchte Punkte beinhaltet.

Die drei Aktien, die wir 2019 hervorgehoben haben, sind von den Unternehmen NintendoAdidas und Disney: Drei völlig unterschiedliche Unternehmen mit jeweils eigenen Produkten, die jedoch eines gemeinsam haben: Profit. Jedes Unternehmen endete im Dezember 2019 mit einer höheren Quote als im Dezember 2018. 

Die Nintendo-Aktie

Das japanische Unternehmen Nintendo hatte 2019 ein ereignisreiches Jahr. Am 28. Dezember 2018 betrug der Preis einer Aktie des Unternehmens umgerechnet 239,61 €, ein gutes Jahr später (am 30. Dezember 2019) 359,76 €

Im April gab Nintendo bekannt, dass das Unternehmen seine Switch-Konsole (eine ursprünglich im März 2017 eingeführte Spielekonsole) möglicherweise auch in China verkaufen wird. Tolle Neuigkeiten, denn in den letzten Jahren gab es auf dem chinesischen Markt keine Nintendo-Konsolen. Die Anleger zeigten sich im April 2019 recht zufrieden mit der Nachricht: Der Preis für Nintendo stieg um 14 % und das Unternehmen war auf einen Schlag 6 Milliarden mehr wert.

Im Juni sanken die Raten plötzlich. Die Anleger betrachteten hauptsächlich die Leistung der Switch-Konsole, der Grund dafür war jedoch, dass die Anleger hauptsächlich die Leistung der Switch-Konsole betrachteten, die Nintendo ein Jahr zuvor auf den Markt gebracht hatte. Das Unternehmen befand sich nun an einem Punkt, an dem der Verkauf in erster Linie durch den Verkauf von Spielen anstelle von Hardware wie der Switch erfolgen musste. Die Anleger fragten sich dann, ob Nintendo mit neuen Spielen genug überraschen könne. Der Preis für Nintendo ist im Oktober erneut gefallen, aber der Grund dafür scheint unklar. Es ist allerdings klar, warum der Preis im November wieder gestiegen ist, nämlich die guten Verkaufszahlen der Spiele Pokémon Sword and Shield.

Der Kursverlauf von Nintendo ist ziemlich dynamisch. Ein wichtiger Grund dafür ist, dass Nintendo zyklische Güter herstellt. Die Leute kaufen diese Art von Waren, wenn es der Wirtschaft gut geht, aber wenn die Dinge ein wenig schlechter laufen, werden sie mit großer Wahrscheinlichkeit dem Kauf eines Nintendo-Spiels widerstehen.

Die Adidas-Aktie

Adidas hat mit der eigenen E-Commerce-Strategie 2019 Erfolge erzielen können. So waren die Verkäufe in den eigenen Läden und vor allem im eigenen Online-Shop stark gestiegen, was den Nettogewinn nach oben trieb. Somit stieg der Preis der Adidas-Aktie am 03. Mai 2019 um 7 %, bis ein Rekordhoch von 249 € pro Aktie verzeichnet werden konnte. 

Danach stieg der Preis der Aktie weiter bis im August ein kleines Tief verzeichnet wurde. Doch warum sank der Wert der Aktie, obwohl die Verkaufsstrategie aufgegangen ist? Viele Anleger verkauften ihre Aktien, um den Gewinn mitzunehmen: Denn am Anfang des letzten Jahres mussten Anleger 182 € pro Aktie bezahlen, im August waren sie dann schon fast ganze 280 € wert. Gleichzeitig fiel aber auch der Nettogewinn wieder, unter anderen verursacht durch Engpässe bei der Produktion.

Am 9. August feierte das Unternehmen seinen 70. Jahrestag in Herzogenaurach. Zu Ehren des Tages wurde ein neues futuristisches Bürogebäude eröffnet, welches wie ein Fußballstadion aussieht. Zur Feier erschienen übrigens auch viele bekannte Persönlichkeiten wie Philipp Lahm und Pharrell Williams. 

Außerdem machte Adidas im Dezember 2019 bekannt, dass die Sportmarke mit Beyoncé zusammenarbeiten werde, um eine weitere Kollektion ihrer eigenen Sportmarke Ivy Park auf den Markt zu bringen. Adidas beschreibt die Kollektion, die im Januar auf dem Cover des Modemagazins Elle war, als geschlechtsneutral. 

Die Disney-Aktie

In unserem Jahresrückblick der Aktien 2019 darf Disney natürlich nicht fehlen. Die Disney-Aktie hat 2019 ein holpriges Jahr überstanden, in dem einige Hochs und Tiefs des Aktienkurses verzeichnet werden konnten. 

Im April gab Disney bekannt, dass der eigene Streaming-Service (Disney+) nur 6,99 $ pro Monat in den USA kosten soll. Das sind ganze 2 $ weniger, als die monatlichen Kosten für Netflix. Die Aktien von Walt Disney Co. erreichten deswegen ein Allzeithoch, nachdem Wall Street-Analysten sagten, dass die aggressive Preisgestaltung seines neuen Video-Streaming-Dienstes dazu beitragen könnte, dass das Unternehmen besser mit Netflix Inc. mithalten kann. Des Weiteren veröffentlichte Disney am 12. April den Trailer für den neuen König der Löwen. Auch das trug zu einer Erhöhung des Preises am Aktienmarkt bei. 

Im August verfehlte Disney jedoch die Schätzungen der Wall Street zum Quartalsgewinn, da hohe Investitionen in das digitale Portfolio des Unternehmens die Gewinne des weltweiten Erfolgs von Avengers: Endgame aufwogen. Die Aktien des Unternehmens gaben deshalb im erweiterten Handel um 5 % (umgerechnet auf 120 €) nach.

Im November erlebte Disney jedoch erneut ein Rekordhoch, nachdem das Unterhaltungsunternehmen mitteilte, dass der neue Streaming-Dienst auf eine „außergewöhnliche Nachfrage der Verbraucher“ gestoßen war und am ersten Tag 10 Millionen Anmeldungen zu Buche schrieb. Die starke Performance scheint Disney 2019 zu einem führenden Teilnehmer in den Streaming-Kriegen zu machen, die es mit dem Branchenführer Netflix, Amazon Prime und anderen bevorstehenden Streaming-Diensten aufnehmen müssen. Am Jahresende 2019 war die Aktie mit umgerechnet 130 € rund 35 € mehr wert als ein Jahr zuvor. 

Wichtig zu wissen: Indexfonds sind wie Körbe mit Aktien oder Anleihen, mit denen versucht wird, die Zusammensetzung und Rendite eines Börsenindexes bestmöglich zu kopieren. Die Zusammensetzung eines Index und damit auch eines Indexfonds wird nicht für immer festgelegt. Einmal im Halbjahr wird der Index vom Entwickler des Indexfonds neu bestimmt (bei Peaks sind dies UBS, DAM und Blackrock). Um in den Index aufgenommen zu werden, müssen die Unternehmen bestimmte Voraussetzungen erfüllen. Sind diese immer noch nachhaltig genug? Wird das Unternehmen übernommen? Oder ist es in Schwierigkeiten? Anhand solcher Fragen wird der Index neu bestimmt. Daher kann es vorkommen, dass die Aktie eines Unternehmens zunächst in einen der Peaks-Indexfonds aufgenommen, später aber wieder aus diesem herausgenommen wird. Peaks selbst hat keinen direkten Einfluss auf die Zusammensetzung der Indexfonds.

Wichtig: Dieser Artikel ist nicht als Anlageberatung gedacht, sondern soll über Unternehmen informieren, die zu den Indexfonds gehören und in die du über Peaks investierst.

 

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