Zahlungsdiensterichtlinie PSD2

Was ist PSD2 und wie beeinflusst dich das?

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Du hast bestimmt schon mal von dem neuen PSD2-Gesetz gehört, oder? Wenn nicht auf unserer Website, dann vielleicht in den Nachrichten oder im Internet. Die neue europäische Regulierung trat am 14. September in Deutschland in Kraft und ist in aller Munde, aber was ist PSD2 – worum handelt es sich? Das erklären wir dir hier! 

PSD2 (Payment Services Directive 2) ist eine neue Zahlungsdiensterichtlinie in der EU und reguliert Zahlungsdienstleister. PSD2 macht das Bezahlen im Internet sicherer, denn sie verlangt ein stärkeres Kundenauthentifizierungsverfahren. Zu den Zielen gehört insbesondere

  • den Verbraucherschutz zu schützen,
  • die Sicherheit im Zahlungsverkehr zu stärken,
  • Innovation zu fördern,
  • Wettbewerb im Markt zu steigern.

Was ist PSD2?

Finanzexperten vergleichen die neue Regulierung schon mit Meilensteinen, wie die Erfindung von Kreditkarten Ende der Fünfzigerjahre. Denn künftig müssen Banken auch Finanz-Start-ups wie Peaks den Zugriff auf die Konten der Kunden ermöglichen. Das bedeutet, dass nicht mehr deine Bank, sondern du selbst der Eigentümer deiner Bank- und Zahlungsdaten bist. Mit diesem Gesetz kannst du selbst bestimmen, mit wem du deine Daten teilen möchtest. PSD2 schafft somit neue Spielregeln – diese beeinflussen den Markt, die Verbraucher und natürlich auch die Banken.

Was passiert genau?

Die Banken haben hart daran gearbeitet, ihre APIs bis spätestens September 2019 verfügbar zu machen. Eine API ist in der Entwicklersprache ein Link, der sicherstellt, dass du Daten mit anderen Parteien teilen kannst. Bei Peaks benötigen wir diese APIs auch, um einen sicheren Zugriff auf die Zahlungsdaten von Kunden zu erhalten, die ihr Wechselgeld investieren möchten, denn nur mit den Transaktionsdaten können wir das Wechselgeld genau berechnen. Dies geschieht natürlich nur mit der ausdrücklichen Erlaubnis.

Was bedeutet das für dich?

Für dich bedeutet das, dass du bei Einkäufen im Internet nicht mehr extra in das Login-Umfeld deiner Bank gehen musst, sondern deine Überweisung direkt auf der Seite des Händlers in Auftrag geben kannst. Nehmen wir mal an, du kaufst neue Kleidung in einem Onlineshop und möchtest bezahlen: Früher musstest du dich zunächst extra bei deiner Bank einloggen, um eine Überweisung durchführen zu können; jetzt kannst du ganz einfach direkt auf der Seite des Onlinehändlers bezahlen. Das ist zum einen bequem und benutzerfreundlich und zum anderen auch schnell!

Deine Sicherheit geht nicht verloren

Habe keine Sorge um deine Sicherheit, denn um dir diesen Service bieten zu können, benötigen Unternehmen deine ausdrückliche Zustimmung. Auch wir. Damit deine Sicherheit immer gewährleistet ist, fragen wir dich alle 90 Tage erneut nach deiner Erlaubnis. So kannst du ganz einfach und sicher investieren! Seit dem 14. September musst du deine Zahlungen bei einem Onlineshop nun noch mit einem weiteren Faktor (Zwei-Faktor-Authentifizierung) bestätigen. Beispielsweise mit einer zusätzlichen TAN bei deiner Hausbank.

Möchtest du mehr zum Thema Investieren erfahren? Dann schaue doch mal auf unserem Blog vorbei!

 

Sei dir bewusst, dass Investieren Risiken birgt und du deine Investments (zum Teil) verlieren kannst. 

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