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Mit diesen 5 Tipps die Fixkosten senken

29 Mai, 2020 - von Nele

4 min

Das Gehalt ist gerade gekommen und schon werden die ersten Beträge deiner monatlichen Fixkosten vom Konto abgezogen. Schade! Vor allem, wenn man viel zu viel zahlt. Wie viel du maximal zahlen solltest und mit welchen Tricks du deine Fixkosten senken kannst, zeigen wir dir im Folgenden. 

Was zählt zu den Fixkosten?

Die Gesamtausgaben deines Haushaltes setzen sich immer aus den Fixkosten und variablen Kosten zusammen. Fixkosten treten dabei regelmäßig und in konstanter Höhe auf. Beispiele für Fixkosten sind deine Miete und die Wasser- und Stromrechnung, aber auch Dinge wie dein Handyvertrag und Netflix-Abo. Um diese Fixkosten senken zu können, musst du lediglich ein paar Tipps und Tricks beachten, die wir dir weiter unten vorstellen.

Wie viel Geld soll man maximal für Fixkosten einplanen?

Um ein finanziell sorgenloses Leben zu führen und genügend Geld für deine Freizeit zu haben, solltest du maximal 50 % deines Nettogehalts für Fixkosten aufbringen. Demnach hast du laut der 50-30-20-Regel (mit der du mehr als 5000 € jährlich sparen kannst!) immer noch 30 % für persönliche Ausgaben und 20 % zum Sparen, Investieren oder eine eventuelle Schuldenbegleichung.

Mit diesen Schritten kannst du deine Fixkosten senken

Wenn man sich nur die Zeit nimmt, kann man seine Fixkosten super schnell senken und so mehrere Hundert Euro pro Jahr sparen. Um einen Anfang zu machen, kannst du all deine Ein- und Ausgaben in einem Haushaltsbuch auflisten, um einen Überblick zu erhalten. Danach kannst du entscheiden, an welchen Stellen du sparen solltest und die folgenden Schritte durchführen.

1. Beiträge für deine Versicherungen senken

Auf Seiten wie Check24 kannst du all deine Versicherungen vergleichen, um den günstigsten Anbieter zu finden. Oftmals denkt man dabei nicht an Versicherungen, die man nur einmal im Jahr bezahlt: Für die Haftplicht-, Hausrat- oder Unfallversicherung kommen so häufig – vor allem bei sehr alten Verträgen – zu hohe Kosten auf einen zu. 

Außerdem genügt oft schon ein Gespräch mit deiner Versicherung. Weise sie darauf hin, dass du günstigere Angebote eines anderen Anbieters gefunden hast und vergiss nicht, Versicherungen zu pausieren, die du momentan nicht benötigst. Zum Beispiel eine Auslandskrankenversicherung, wenn es dieses Jahr eh nicht ins Ausland geht. 

Zudem raten wir dir, einmal all deine Versicherungen zu vergleichen, denn häufig überschneiden sich mehrere Versicherungen und du benötigst sie im Idealfall gar nicht alle. 

2. Jährlich den Stromanbieter wechseln 

Neukunden erhalten bei einigen Stromanbietern bis zu 25 % Rabatt im ersten Jahr. Das sollte man sich nicht entgehen lassen. Bei der Vertragsschließung ist darauf zu achten, dass die Laufzeit maximal ein Jahr beträgt und dass du deinen Beitrag monatlich zahlst. Das ist wichtig, falls der Stromanbieter Insolvenz anmeldet. Denn in diesem Fall würdest du Geld verlieren, wenn du für das ganze Jahr im Voraus bezahlst. 

Vergleichsportale zeigen übrigens auch, dass in vielen Regionen Deutschlands Anbieter wie Vattenfall günstiger als die lokalen Stadtwerke sind. Natürlich spielt es eine Rolle, wie viele Personen im Haushalt leben, aber ein Vergleich lohnt sich sicherlich und ist schnell erledigt.

3. Handykosten können monatlich unter 10 € betragen

Wusstest du, dass du für unter 10 € simsen, telefonieren und online surfen kannst? Überteuerte Verträge, die oftmals über zwei Jahre laufen, sollte im Jahr 2020 niemand mehr abschließen müssen. Günstigere Varianten, zum Beispiel eine Prepaid-SIM-Karte, kannst du dir bereits bei einem lokalen Discounter kaufen oder online bestellen.

4. Senke die Kosten verschiedener Abonnements

Verbringst du deinen Abend auch gerne vor deinem TV mit Netflix, Disney+ oder Amazon Prime Video? Und verfügst du sogar über ein Abo bei allen drei Streamingdiensten? So einfach kannst du dann deine Fixkosten senken: Sofern du in einer WG wohnst, kannst du mit bis zu drei Mitbewohnern ein Netflix-Premium-Abo abschließen und euch den Beitrag teilen. So sparst du jährlich bereits 54 € an Kosten für Netflix, da sich dein persönlicher Beitrag erheblich verkleinert.

Außerdem kannst du deine Abos auch nur für bestimmte Monate abschließen: Zum Beispiel Netflix im Juni, Disney+ im Juli und Amazon Prime Video im August. So sparst du um die 15 € pro Monat und dir ist trotzdem Abwechslung garantiert!

5. An Kreditkosten sparen

Wenn du vorhast, in naher Zukunft einen Kredit aufzunehmen, solltest du versuchen, dein Darlehen so lange es geht festzuschreiben. Denn so kannst du von den aktuell niedrigen Zinssätzen profitieren. Aber Achtung: Kontrolliere vorher, ob deine Bank dafür keinen Aufschlag verlangt! 

Außerdem ist es nicht ratsam, einen Kredit für Dinge wie Urlaube aufzunehmen. Natürlich sind die zwei Wochen in der Karibik ein purer Genuss, aber die monatelange Rückzahlung nicht. Lege dir für solche Dinge lieber ein Tagesgeldkonto an, auf welches du jeden Monat einen bestimmten Betrag überweist, um dir so deine kleinen Wünsche zu finanzieren.

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Ãœber Nele, den/die Autor/in

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