50-30-20-Regel

Mit der 50-30-20-Regel um die 5000 € jährlich sparen

Lesedauer: 5 min

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Wer kennt es nicht: Gerade eben war noch Geld auf dem Konto – und schon wird’s wieder eng bis zur nächsten Gehaltszahlung. Dabei gibt es ein ganz einfaches Prinzip, das dir beim Geld sparen helfen kann: die 50-30-20-Regel. Mit dieser Formel erhältst du nicht nur einen besseren Überblick über all deine Finanzen, sondern schaffst es auch, dir langfristig Vermögen aufzubauen. 

Mit der 50-30-20-Regel kannst du dir in Zukunft deine Einkünfte optimal für alle notwendigen Lebensbereiche einteilen. Denn diese einfache Regel teilt dein Nettoeinkommen in drei Kategorien ein:

  • Ein Teil in Höhe von 50 % – für deine Grundausgaben/Fixkosten
  • Ein Teil in Höhe von 30 % – für deine persönlichen Bedürfnisse
  • Ein Teil in Höhe von 20 % – zum Sparen, für Schuldentilgung oder Vermögensaufbau

Jede dieser Kategorien hat einen bestimmten Nutzen. Der größte Teil bezieht sich auf deine laufenden Fixkosten. Sie machen die Hälfte deines monatlichen Einkommens aus. Weitere 30 % deines Einkommens kannst du für persönliche Bedürfnisse ausgeben. Die übrigbleibenden 20 % sind der Betrag, den du monatlich sparen und für den Aufbau von Vermögen nutzen kannst. Die 50-30-20-Regel unterstützt dich also optimal bei deiner Budgetierung. 

Warum eine Budgetierung so wichtig ist

Der Begriff Budgetierung kommt aus dem betriebswirtschaftlichen Planungsprozess. Ziel einer solchen Budgetierung ist es, die geplante Vision eines Unternehmens anhand von Zahlen abzubilden. Das lässt sich auch auf den privaten Bereich übertragen. Hast du vor, jeden Monat eine schöne Summe Geld anzusparen, solltest du deine Budgetierung anhand der folgenden 50-30-20-Regel erfolgreich auf die Beine stellen. Aber wie funktioniert denn jetzt eigentlich die 50-30-20-Regel genau?

50 % deines Einkommens gehen für deine Grundausgaben/Fixkosten drauf

Die erste Zahl vom 50-30-20-Plan, nämlich die 50, bezieht sich auf deine Grundausgaben. Also fixe Kosten, die du jeden Monat zu bezahlen hast: deine monatliche Miete, alle Beiträge für Versicherungen, Lebensmittel für deinen täglichen Bedarf und alles, was dich dein Auto/Motorrad (inkl. Ausgaben für Sprit) oder deine Mobilität (Bus- und Bahnfahrkarte) im Allgemeinen noch kostet. Wenn wir von einem Nettoeinkommen von 2.300 € pro Monat ausgehen, entfallen auf deine Grundkosten demnach 1.150 €. Derselbe Betrag steht dir zur freien Verwendung zur Verfügung.  

30 % für deine persönlichen Bedürfnisse

Die 30 % von dem 50-30-20-Plan beziehen sich auf alle Ausgaben, mit denen du dir dein Leben schöner machen und all deinen persönlichen Bedürfnissen nachgehen kannst, z. B. Hobbys, Aktivitäten, Reisen, Unterhaltungselektronik etc. Es handelt sich hierbei also um Ausgaben, die du nicht zwingend zum Lebensunterhalt benötigst und die dir zur freien Verwendung zur Verfügung stehen. 

20 % Sparanteil zum Schulden tilgen oder für den Aufbau eines Vermögens

Wenn du dich stringent an den 50-30-20-Plan hältst, bleiben dir also noch 20 %, die nicht fest verplant sind. Diesen Anteil kannst du sowohl dafür nutzen, um mögliche Schulden zu tilgen oder um es gewinnbringend anzulegen und dir ein attraktives Vermögen aufzubauen. 

Beispielrechnung mit der 50-30-20-Regel

Um dir die Aufteilung noch einmal deutlicher zu machen, möchten wir dir die Effektivität von dem 50-30-20-Budget gern an einem einfachen Rechenbeispiel erklären. In unserem Beispiel gehen wir von einem durchschnittlichen Nettoeinkommen von 2.300 € pro Monat aus: 

  • 50 % Fixkosten: 1.150 €
  • 30 % persönliche Ausgaben: 690 €
  • 20 % Sparanteil: 460 €
  • Jährlich gesparte Summe: 5.520 €

Wie du siehst, kannst du dir bis zum Jahresende eine hübsche Summe von 5.520 € ansparen, wenn du dich fest an die 50-30-20-Regel hältst. Selbst wenn einmal nicht vorhersehbare Ausgaben wie Reparaturen oder ähnliches auf dich zukommen sollte, hast du immer noch genügend angespartes Vermögen, über das du frei verfügen kannst. Bestenfalls legst du das durch den 50-30-20-Plan angesparte Vermögen auch noch gewinnbringend an, z. B. mit Peaks.

Bereit für deinen Finanzierungsplan nach der 50-30-20-Regel?

Um einen Finanzierungsplan nach der 50-30-20-Regel zu erstellen, haben wir dir die 5 dafür notwendigen Schritte noch einmal aufgelistet. Es ist wirklich kinderleicht:

  1. Laufende Fixkosten auflisten und zusammenrechnen
  2. 50 % von deinem Nettoeinkommen runterrechnen
  3. 30 % von deinem Nettoeinkommen runterrechnen
  4. 20 % von deinem Nettoeinkommen runterrechnen
  5. Schon steht dein optimaler Finanzierungsplan 

Kostenlose Vorlage für deinen Finanzierungsplan

Damit dein Finanzierungsplan ein voller Erfolg wird, empfehlen wir dir den Besuch unseres Blogs: Hier hast du die Möglichkeit, dir ein kostenloses Haushaltsbuch in Form einer Excel-Tabelle herunterzuladen. Damit behältst du garantiert immer den Überblick über deine Finanzen.

 

Sei dir bewusst, dass Investieren Risiken birgt und du deine Investments (zum Teil) verlieren kannst.

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