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Interview mit Lara (25): Praktikum in Südafrika

20 Juli, 2020 - von Nele

3 min

Lara (25) hat im Jahr 2017 ihre aus zwei Teilen bestehende Ausbildung im Eventmanagement in Hannover abgeschlossen. Dazu gehörte unter anderem ein Pflichtpraktikum für 5 Monate, wofür es sie 2017 für mehrere Monate nach Kapstadt, Südafrika zog.

Lies hier mehr darüber, wie sie diesen Trip während ihrer Ausbildung finanziert hat, welche (staatlichen) finanziellen Hilfen es gibt und wie es sich sonst noch günstig (in Kapstadt) reisen und leben lässt.

Warum überhaupt Südafrika?

Durch meinen Dozenten bin ich auf einen Reiseveranstalter in Kapstadt aufmerksam geworden. Eine Absolventin meines Ausbildungsinstituts hat zu der Zeit meines Praktikums dort gearbeitet. Ich war zuvor noch nie in Afrika und dadurch, dass dort zu der Zeit auch Sommer ist und eine der Amtssprachen Englisch ist, war Südafrika für mich die beste Wahl.”

Die finanzielle Vorbereitung für ein Praktikum in Südafrika

Ich habe neben meiner Ausbildung in verschiedenen Minijobs gearbeitet – in der Gastronomie über Promotionjobs bis Einzelhandel, alles dabei! Ich habe auch viel auf Messen gejobbt, was meiner Meinung nach dank des guten Stundenlohns (11 – 16 €, je nach Erfahrung) der lukrativste Bereich für junge Erwachsene ist. Ich konnte so ca. 2.000 € für meinen Trip nach Südafrika ansparen.”

Staatliche Unterstützung bei der Finanzierung von Praktika

Nach 2 Jahren hatte ich bereits die erste abgeschlossene Ausbildung – Assistentin für Fremdsprachen und Korrespondenz. Danach habe ich Elternunabhängiges Bafög (sogenanntes Meisterbafög) erhalten, das waren um die 2.000 €. Das bekommt man, nachdem man die erste staatliche Ausbildung abgeschlossen hat. 

Außerdem hat man die Möglichkeit, in einer schulischen Ausbildung Ausbildungsbafög zu beantragen. Wenn dieses genehmigt wird, muss man davon nichts zurückzahlen – im Gegensatz zu dem normalen Bafög, das Studierende kennen.

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Außerdem hat man die Möglichkeit, in einer schulischen Ausbildung Ausbildungsbafög zu beantragen. Wenn dieses genehmigt wird, muss man davon nichts zurückzahlen – im Gegensatz zu dem normalen Bafög, das Studierende kennen. Leider hatte ich darauf keinen Anspruch, weshalb ich einen Bildungskredit über 300 € monatlich beantragt habe. 

Insgesamt hatte ich so, abgezogen der Miete, die ich vor Ort zahlen musste, ca. 700 € monatlich zum Leben. Damit kommt man in Südafrika sehr gut hin. Ich konnte mir sogar noch einen Trip nach Namibia leisten.“

Tipps, wie man günstig in Südafrika leben kann

Ich habe zuerst für eine Woche in einem Hostel in Kapstadt gelebt, danach bin ich in ein Zimmer zur Untermiete gezogen. Dort habe ich über 400 € gezahlt, was für die südafrikanischen Verhältnisse viel zu teuer ist. Deshalb habe ich mir eine neue Unterkunft für etwa 300 € gesucht. Eine Zeit lang habe ich auch das Haus meiner Chefin in Kapstadt “gesittet”, weil sie im Urlaub war. Dort musste ich dann natürlich gar keine Miete zahlen. 

Um günstig zur Arbeit zu kommen habe ich mir eine Karte für den Bus in Kapstadt gekauft. Außerdem habe ich viel gekocht, aber auch abends im Restaurant essen gehen oder Mittagessen to go holen sind dort vergleichsweise günstig.“

Und deine Must-sees in Südafrika?

Das wichtigste Must-see bei einem Besuch in Südafrika ist definitiv der Sonnenuntergang in Camps Bay! Abgesehen davon empfehle ich eine Wanderung auf den Lion’s Head bei Sonnenaufgang – das frühe Aufstehen lohnt sich! Am Wochenende kann man die zahlreichen Märkte Kapstadts besuchen und sich durch die vielfältige Food-Szene futtern, wie zum Beispiel auf dem Bay Harbour Market in Hout Bay und dem Old Biscuit Mill in Woodstock. Auf keinen Fall verpassen sollte man außerdem eine Shopping-Tour durch die Vintage-Läden in Observatory, dem Studentenviertel der Stadt.“

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Über Nele, den/die Autor/in

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