Investieren

In 3 Schritten zur Portfolio-Diversifikation

10 April, 2020 - von Nele

4 min

Wer am Finanzmarkt investieren will, den treibt verständlicherweise auch die Sorge, sein hart verdientes Geld verlieren zu können. Denn klar ist, dass Investitionen nicht nur Chancen auf Gewinne bringen, sondern auch Risiken. Die gute Nachricht: Es gibt Mittel und Wege, um diese Risiken zu minimieren – mit der sogenannten Portfolio-Diversifikation. Doch was versteht man unter dem Begriff Portfolio-Diversifikation und warum ist ein diversifiziertes Portfolio so wichtig?  

Was bedeutet Portfolio-Diversifikation?

Zunächst einmal sollte der Begriff „Portfolio“ geklärt sein: Unter Portfolio versteht man eine Zusammenstellung verschiedener Investitionen – zum Beispiel von mindestens zwei Aktien. Spricht man von einem diversifizierten Portfolio, so muss es aus mindestens zwei (üblicherweise aber mehr als 50) unterschiedlichen Investitionen bestehen – beispielsweise eine Aktie und eine Anleihe. Das Ziel ist, dadurch dein Risiko zu streuen. Soweit klar?

Warum ist ein diversifiziertes Portfolio so wichtig?

Einfach gesagt, kannst du dir in Bezug zur Portfolio-Diversifikation folgenden Spruch merken: „Lege nicht alle Eier in einen Korb“. Was erstmal etwas banal klingen mag, wurde in den 50er Jahren wissenschaftlich vom US-amerikanischen Ökonom Harry Markowitz untersucht. Markowitz hatte erstmals einen Nachweis darüber gebracht, wie sich eine Diversifikation (Streuung) positiv auf das Risiko und die mögliche Rendite des Gesamtportfolios auswirkt. Da die Risiken von einzelnen Anlagen verschieden sind, kann das negative Risiko einer Anlage in einem Portfolio durch das Risiko einer sich positiv entwickelnden Anlage ausgeglichen werden: Performt das eine Unternehmen mal nicht so gut, sinkt natürlich der Wert der Aktie. Dieser Wert kann dann aber durch ein besser performendes Unternehmen ausgeglichen werden. Klingt logisch, oder?  

Wie stellt man ein diversifiziertes Portfolio zusammen?

Ein diversifiziertes Portfolio erfolgreich zusammenstellen – glücklicherweise klingt das viel komplizierter, als es eigentlich ist. Folgend erklären wir dir in 3 einfachen Schritten, wie du eine Diversifikation für dein Portfolio zusammenstellst:

Schritt 1:

Stell sicher, dass dein Portfolio aus verschiedenen Anlagen besteht – z. B. indem du in Indexfonds mit Aktien und Anleihen investierst. So ziehst du Anlagen mit unterschiedlichen Risiken in Betracht, um deine Gewinne und Verluste auszugleichen.

Schritt 2: 

Stelle sicher, dass die Indexfonds, in du investierst, Aktien aus verschiedenen Sektoren und Regionen der Welt beinhalten. So streust du dein Risiko noch mehr.  

Schritt 3:

Gleiche dein Portfolio hin und wieder aus, denn nach einer Weile kann die Verteilung aus dem Gleichgewicht geraten, wenn bestimmte Fonds eine bessere Wertentwicklung erzielen als andere. Eine Faustregel besagt, dass du dein Portfolio einmal im Jahr neu ausgleichen solltest oder wenn die Quote in deinem aktuellen Portfolio um 5 % oder mehr von der Quote deines gewählten Portfolios abweicht. 

Du willst kostengünstig und breit diversifiziert in Wertpapiere auf der ganzen Welt investieren, um deinen Anlageerfolg zu maximieren? Dann ist der einfachste Weg, um zu diversifizieren, indem du in ETFs oder Indexfonds investierst. Denn diese sind im Vergleich kostengünstiger, als wenn du dir einzelne Aktien kaufst.

Stell dir ein ETF-Portfolio am besten vor, wie der vorhin erwähnte Korb voll mit Eiern. ETFs und Indexfonds sind der Korb, in dem sich bereits verschiedene Aktien befinden. Sie bieten dir also eine sofortige Diversifikation. 

Mit Peaks ist dein Portfolio diversifiziert 

Mit Peaks investierst du dein Geld ganz automatisch in sechs verschiedene Indexfonds auf der ganzen Welt. Um genau zu sein, in vier Aktien-Indexfonds und zwei Anleihen-Indexfonds. Wie viele Aktien und Anleihen sich in diesen Fonds befinden und aus welchen Regionen sie stammen, findest du hier auf einen Blick. 

Aber was bedeutet das nun für dich? Dir bleibt die Suche nach den passenden Aktien und Anleihen erspart, da Peaks diese Aufgabe für dich übernommen hat. Du entscheidest jedoch selbst, wie viel Risiko du eingehen möchtest.

 

Sei dir bewusst, dass Investieren Risiken birgt und du deine Investments (zum Teil) verlieren kannst.

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Über Nele, den/die Autor/in

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