Geld

Hilfreiche Spartipps, die dir (und der Umwelt) in 2020 weiterhelfen werden

27 Dezember, 2019 - von Nele

6 min

Warum ist am Ende des Geldes immer noch so viel Monat übrig? Jeder kennt wohl diesen berühmten Satz, oder? Dabei lebt es sich mit einem finanziellen Polster im Rücken doch weitaus angenehmer als ständig am Limit und viele nehmen sich auch fürs neue Jahr vor, mehr Geld zu sparen. Da haben wir uns gedacht, zum Jahresende nochmal hilfreiche Spartipps herauszupicken und mit euch zu teilen! Und da wir es euch so einfach wie möglich machen wollen, konzentrieren wir uns darauf, wie man am einfachsten im Alltag Geld sparen kann!  

Gewinne erstmal einen Überblick

Hier ein Kaffe-to-go, da das schicke T-Shirt bestellen und schnell noch eine Pizza ins Büro liefern lassen – nur zu oft sind es die vermeintlich kleinen Ausgaben, die sich zu einem großen Berg aufsummieren. Um herauszufinden, wo das ganze Geld bleibt, dokumentierst du deine Ausgaben am besten mehrere Wochen in einem Haushaltsbuch oder über eine App. Mag vielleicht oldschool klingen, ist aber absolut sinnvoll: Sind Kostenfallen erst einmal identifiziert, lassen sich in nahezu allen Bereichen relativ schnell nicht nur ein paar, sondern oft sogar bis zu ein paar Hundert Euro einsparen!

1. Verträge checken und wechseln

Wer sich regelmäßig über hohe Telefon- und Internet-Rechnungen ärgert, sollte seine Verträge prüfen, denn die sind meistens alt und deshalb auch im Leistungsumfang unnötig und überteuert. Insbesondere Handykosten lassen sich oft ohne nennenswerte Einschränkungen um 10 bis 20 Euro senken. Häufig reicht da schon ein Anruf beim Provider mit dem Hinweis auf die günstigere Konkurrenz. Die meisten Anbieter wollen ihre Kunden nicht verlieren und kommen dir mit Rabatten oder günstigeren Tarifen entgegen. Auch bei Versicherungspolicen kann man abspecken und Geld sparen. So lohnt bei älteren Autos eine Vollkaskoversicherung nicht mehr – und Lebensversicherungen sind in den heutigen Nullzinszeiten sowieso nur noch ein Minusgeschäft.  

 2. Strom sparen

Bei einem Wechsel des Energieversorgers sind sogar bis zu 300 Euro und mehr im Jahr drin. Wichtig dabei: Immer auf die Preise ab dem zweiten Jahr zu achten, weil dann Boni wegfallen und sich die Anbieter erheblich unterscheiden. Dazu musst du dich übrigens nicht selbst durch den Tarifdschungel kämpfen, sondern kannst entsprechende Vergleichsportale nutzen. Richtig heizen macht etwa drei Viertel des Energieverbrauchs in Haushalten aus. Schon mit einfachen Mitteln lässt sich hier ordentlich sparen: Fenster abdichten, Heizkörper isolieren, Stoßlüften, Heizung richtig einstellen. Die ideale Raumtemperatur liegt bei etwa 20 Grad. Der Stand-by-Modus ist ein Stromfresser: Schalte Geräte wie TV und Receiver immer richtig aus – und tu damit gleich der Umwelt etwas zugute! Diesen Tipp beherzigt übrigens auch Fokko Schepel, der jährlich um die 6.000 € spart!

 3. Abos kündigen

Auch die Mitgliedschaft in einem Fitness-Studio rechnet sich nur dann, wenn man regelmäßig dort trainiert. Studien zeigen, dass das aber nur knapp die Hälfte tut. Die andere verschwendet Monat für Monat bares Geld. Wie sieht’s bei dir aus? Trainiere vielleicht lieber mit kostenlosen Sport- und Fitnessvideos aus dem Internet zu Hause und spare mit der Kündigung mehrere Hundert Euro pro Jahr. Oder kannst du dich alleine nicht aufraffen, joggen zu gehen? Dann frag doch einfach ein/e Freund/in und nichts wie los mit euch! 🏋️‍♂️

Übrigens: Für Abos und selten genutzten Streaming-Dienste gilt genauso: Weg damit! Du und dein/e Partner/in habt beide einen Netflix-Account? Wozu? Kündigen!

4. Mit dem Fahrrad unterwegs

Deine Arbeitsstelle ist gleich im Nachbarort? Der Supermarkt sogar im gleichen Ort oder Stadtteil? Und du nutzt immer noch das Auto? Komm schon! Wer vom Auto aufs Fahrrad umsteigt, spart nicht nur die Kosten fürs Benzin, sondern erledigt auch gleich sein tägliches Workout und tut etwas für seine Gesundheit: Radeln stärkt das Herz-Kreislaufsystem und schont den Bewegungsapparat. Nur Vorteile – besser geht’s doch gar nicht, oder? Zudem kommt natürlich auch hier der Aspekt, dass du nicht nur dir etwas Gutes tust, sondern auch der Umwelt! 

 5. Getränke und Essen für unterwegs von zu Hause

Wenn du bei dem ganzen Sport – und natürlich auch sonst – Durst bekommst, kannst du bedenkenlos zu Leitungswasser greifen. Fast überall in Deutschland hat dies eine hervorragende Qualität. Nimm es am besten in einer wiederverwendbaren Wasserflasche mit, so musst du nicht immer eine neue Plastikflasche kaufen und verursachst keinen unnötigen Müll. Auch wer seinen Kaffee in einem Becher dabei hat, spart. Filterkaffee feiert auch deshalb ein Comeback, weil er viel günstiger als Bohnen und teure Kapseln ist. Und anstatt sich ein belegtes Brot beim Bäcker zu holen oder Mittagessen zu gehen, genieße einfach dein Lunchpaket von zu Hause. Du wirst sehen: Da kommt schnell einiges zusammen! Und selbstgemacht ist es doch auch ganz lecker, oder?

Nicht zuletzt gibt es auch beim Shopping so manche Spar-Chancen. Schnäppchenjäger setzen auf Rabatte im Internet, Angebote im Sale und in Outlets oder shoppen sowieso nur auf (Floh-)Märkten. Schreibe dir vorm Einkaufen von Lebensmitteln immer eine Liste, damit du nur kaufst, was du wirklich brauchst – und gehe nie mit leerem Magen los: Denn hungrig wirst du ein schnelles Opfer der vielen Verführungen im Supermarkt. Nimm statt eines großen Wagens lieber einen Korb – das schützt vor Impulskäufen. Und probiere, ob dir die Produkte günstigerer No-Name-Marken statt etablierter Marken schmecken – auch hier verbirgt sich manches Sparpotenzial! Vermeiden solltest du in jedem Fall als “super günstig” angepriesene Großpackungen: Nach der Menge umgerechnet, sind sie oft wesentlich teurer. Und dass es sich lohnt, im Discounter einzukaufen, weiß natürlich jedes Kind. Trotzdem: Auch hier lohnt es sich, Preise zu vergleichen!  

Und Kleidung? Hast du schon mal im Secondhandshop nebenan gestöbert? Da verbergen sich so manche (Vintage-)Schätze… Zu unschlagbaren Preisen! Es wäre doch super, wenn wir die alten Kleider wieder aufleben lassen, oder? Und auch da wird sich die Erde freuen, wenn wir nicht noch mehr mit Mikroplastik besetzte Kleidung produzieren/kaufen! 

 7. Kaufbeträge aufrunden und clever anlegen

Noch mehr herausholen kannst du natürlich, wenn du beim Bezahlen noch was darauf legst und die aufgerundete Summe clever anlegst – wie mit der Peaks-App. Denn die Deutschen sparen zwar so viel wie nie zuvor, lassen aber ihr Geld auf Giro- und Tagesgeldkonto liegen. In Zeiten von Null- und drohenden Negativzinsen bringt das nicht viel, sondern bedeutet nur den Verlust von Rendite – das Schlimmste, was echten Sparfüchsen passieren kann, oder? 

 

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Über Nele, den/die Autor/in

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