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Fakten über Bullen- und Bärenmarkte, die gut für deine Investitionsstimmung sind

06 April, 2020 - von Nele

3 min

Zeit für Optimismus in Krisenzeiten an der Börse: Kennst du die amerikanischen Anlagekonzepte der Bullen- und Bärenmärkte*? Der Bulle beschreibt dabei einen steigenden Markt und der Bär einen fallenden. Wir befinden uns jetzt also eindeutig in einem Bärenmarkt. Warum es gut ist, sich ab und zu an die Bullen- und Bärengeschichte zu erinnern, kannst du in diesem Artikel lesen.

* Ein Bärenmarkt steht für fallende Preise, weil ein Bär, der Beute angreift, zuerst aufsteht und dann seinen Körper nutzt, um sie zu Boden zu sabotieren. Eine Bewegung von oben nach unten. Ein Bulle greift mit seinen Hörnern von unten an und bleibt dann stehen – daher der Bullenmarkt für aufstrebende Märkte.

Ja, tatsächlicher Optimismus!

Als Forscher von Newfound Research die Börsengeschichte des amerikanischen S&P 500 Index (der die 500 größten Unternehmen an der New Yorker Börse auflistet) genauer untersuchten, zählten sie die Anzahl der Bären- und Bullenmärkte. Zwischen 1903 und 2016 gab es 12 Bullenmärkte mit einer durchschnittlichen Laufzeit von 8,1 Jahren. Ein durchschnittlicher Bullenmarkt verzeichnete einen Preisanstieg von 387 %. Auf der anderen Seite dauerten 11 Bärenmärkte durchschnittlich 1,5 Jahre, mit einem durchschnittlichen Preisverfall von 35 %.

Wenn dies ein Wettbewerb gewesen wäre, hätte der Bulle den Bären wahrlich besiegt. Und so ist es schon lange in der Geschichte – ein beruhigender Gedanke! Als Faustregel kann man von einem Bärenmarkt sprechen, wenn der Preis gegenüber dem letzten Höchststand um 20 % fällt. In einer solchen Phase ist die Stimmung an der Börse etwas schlechter und viele Anleger verkaufen mehr als sie kaufen.

Warum werden in Krisenzeiten so viele Aktien verkauft?

Dafür gibt es einige Gründe: Menschen und Unternehmen, die schnell Geld benötigen, verkaufen eben, um etwas Geld in ihre Brieftaschen zu bekommen. Dann gibt es den Investor, der alles auf ein Pferd setzt und sein gesamtes Geld in eine Firma steckt. Er hat viel zu verlieren, wenn etwas schiefgeht. So möchte er seine Aktien mit Verlust verkaufen, um nicht sein gesamtes Geld zu verlieren (weil er nur in ein Unternehmen investiert hat). Und oft ist der Hauptgrund die menschliche Emotion: Nachrichten und Medien machen einem Angst, viele Menschen gehen den Emotionen anderer nach oder verkaufen einfach aus Angst vor Verlust.

Warum du nicht verkaufen solltest, wenn die Preise fallen

Nehmen wir an, du investierst mit Geld, welches du nicht vermisst (immerhin ist dies das einzige Geld, mit dem du investieren solltest). In dieser Situation ist es klüger, wie gewohnt weiter zu investieren. Wenn du mit Peaks investierst, investierst du dein Geld in Aktien und Anleihen in verschiedenen Märkten und Ländern auf der ganzen Welt. Und dann bist du relativ sicher. Die Chance, dass die ganze Welt bankrott geht, ist äußerst gering. Manchmal fallen die Aktienkurse vorübergehend, aber normalerweise steigen sie, wie die oben erwähnte Newfound-Research-Studie zeigt.

Wenn Menschen Angst bekommen, ist es Zeit, gierig zu sein, und wenn Menschen gierig werden, ist es Zeit, Angst zu haben – Warren Buffett

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Warum es eine gute Idee ist, weiter zu investieren

Eine bekannte Aussage von Warren Buffett lautet: Wenn Menschen Angst bekommen, ist es Zeit, gierig zu sein, und wenn Menschen gierig werden, ist es Zeit, Angst zu haben.” Damit meint der milliardenschwere Investor, dass Angst eine Motivation für Investoren ist, ihre Aktien zum Verkauf anzubieten. Eine Person, die regelmäßig und ruhig investiert, kann dann in Zeiten von Kursrückgängen von günstigen (niedrigen) Aktienkursen profitieren. Sobald sich der Preis erholt, ergibt sich eine schöne Rendite. Diese Wiederherstellung braucht nur Zeit, also muss man sie haben und nehmen. Wenn du also geduldig wartest, bis ein Bullenmarkt zurückkommt, wirst du für den Zeitraum belohnt, in dem du während des Bärenmarkts weiter investierst hast.

 

Sei dir bewusst, dass Investieren Risiken birgt und du deine Investments (zum Teil) verlieren kannst.

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Über Nele, den/die Autor/in

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