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Die momentanen Gewinner und Verlierer der Corona-Krise

28 Juli, 2020 - von Nele

5 min

Hamsterkäufe, Online-Shopping und Homeoffice haben so einige Aktienwerte in die Höhe schießen lassen. Aber wenn es Gewinner gibt, gibt es natürlich auch Verlierer. Aktien verschiedener Unternehmen der Hotel- und Luftfahrtbranche sowie einige Ölkonzerne leiden am meisten unter der Pandemie. 

Dies zeigt uns wieder einmal, wie wichtig es ist, unsere Investitionen breit zu differenzieren und in verschiedene Sektoren und Regionen zu investieren. So machen die Gewinner für die Verlierer wett. Lies hier mehr darüber, wer die aktuellen Gewinner und Verlierer der Corona-Krise sind.

Die momentanen Gewinner der Corona-Krise

1. Die Auf-dem-Sofa-sitzen-Aktien

Wer hat nicht mal einen ganzen Sonntag vorm TV gesessen und einen Disneyfilm nach dem anderen geschaut? Oder etwas Schönes als Belohnung auf Amazon bestellt, nachdem man gerade eine Partie Fifa auf der PlayStation gewonnen hat? 

Du merkst von welcher Kategorie Unternehmen und Aktien wir hier gerade sprechen. Profitiert haben von unserer Langeweile und dem Ausruhen während der Krise vor allem Aktien von Unternehmen wie Delivery Hero, Sony, Amazon, Electronic Arts und Netflix. Umso schöner, dass du einige dieser Aktien (z. B. Sony und Electronic Arts) auch in den Indexfonds wiederfindest, in die du mit Peaks investiert.

2. Homeoffice-Aktien

In den letzten Monaten haben sicherlich viele von uns ihre Meetings für die Arbeit online via Slack, Zoom oder Skype durchgeführt. Und wenn nicht für die Arbeit, dann eben privat mit Freunden oder Familie. Das hatte zur Folge, dass vor allem die Aktienwerte von Teamviewer, Atlassian, Zoom Video Communcations und Microsoft in die Höhe gestiegen sind. Die letztgenannte Aktie findest du auch im MSCI USA Socially Responsible Index  wieder, in welchen du mit Peaks investierst. 

3. Hamstereinkauf-Aktien

Volle Speisekammern, aber leere Regale in den Supermärkten. Davon profitierten vor allem Unternehmen wie Nestlé, Metro und Protcer & Gamble, aber auch Arznei-Unternehmen wie Beiersdorf und vor allem Shop Apotheke Europe. Denn neben Nahrungsmitteln, Desinfektionsmitteln und Klopapier deckten sich viele Menschen auch mit Medikamenten wie Paracetamol und Immunsystem-Boostern wie Vitamin C ein. 

4. Aktien der Paymentprovider

Sei es das bequeme Bezahlen für deine Supermarkt-Lieferung, deine Amazon-Bestellung oder für dein neues Abonnement eines Streamingdienstes: Mit Sicherheit hast auch du in den letzten Monaten von PayPal oder indirekt von Adyen (Dienstleister auf dem Gebiet der Zahlungsabwicklung) Gebrauch gemacht. Kein Wunder also, dass beide Aktien seit Ende März mit hoher Tendenz nach oben steigen.

Die momentanen Verlierer der Corona-Krise

Kommen wir nun zu den aktuellen Verlierern. Vielerlei Lockdowns, das Canceln der meisten Events und Urlaubsabsagen belasten viele verschiedene Branchen und Aktien: Von Tourismusunternehmen über Ölkonzerne bis hin zu Casino-Aktien.

1. Aktien der Airlines und Hotels

Wie wohl jeder hierzulande mitbekam, hat die Lufthansa sehr unter dem Reisebann gelitten und konnte nur mit einem milliardenschweren Hilfspaket der Regierung gerettet werden. Dementsprechend tief sank auch der Aktienkurs des Unternehmens. Aber auch die Aktienwerte anderer Airlines konnten der Pandemie nicht standhalten. Air France KLM, Ryanair, Airbus, American Airlines, Delta Air Lines und United Airlines gehören neben Lufthansa zu den großen Verlierern der Airlines während der Corona-Krise.

Und wenn die Urlauber zu Hause bleiben, sieht es auch für die Hotels schlecht aus. Weltweit mussten in den letzten Wochen zahlreiche Hotels ihren Betrieb einstellen oder einen erheblichen Wertverlust ihrer Aktien hinnehmen. Vor allem die ganz großen Hotelketten wie Hilton Worldwide, Hyatt Hotels und Marriott wurden hart von der Pandemie getroffen, immerhin haben sie auch Hotels, wohin das Auge reicht. Ein kleiner Hoffnungsschimmer für dich selbst ist, dass du mit Peaks nicht in diese Airlines und Hotels investierst.

2. Veranstaltungs-Aktien

Aufgrund von Reisewarnungen und sogar Einreiseverboten mussten die meisten von uns dieses Jahr auf Urlaub verzichten. Das hatte natürlich zur Folge, dass Unternehmen wie TUI, Eventim und Carnival Corp. (zu diesem Konzern gehört u. a. AIDA) keinen großen Profit machen konnten. Im Gegenteil: Sie mussten die Gelder abgesagter Reisen und Veranstaltungen an die Kunden zurückzahlen und ihre Aktienwerte sanken in den Keller.

3. Ölkonzern-Aktien

Anfang März dieses Jahres sind die Ölpreise eingebrochen. Es kam zum größten Preissturz seit fast 30 Jahren, da die Nachfrage nach Öl sank. Nachdem das Angebot stieg und die Nachfrage sank, brachen die Preise ein und demzufolge die Aktienpreise der Ölkonzerne. So ist beispielsweise der Aktienwert von Royal Dutch Shell in den letzten fünf Monaten zwischenzeitlich um knapp 50 % gesunken.

Gut zu wissen: Bei Peaks ist das Investieren in den Ölsektor sehr begrenzt – dies trug auch zur guten Performance der Portfolios während der Krise bei. Dazu liest du übrigens nächste Woche mehr in unserem Blog!



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