Die Microsoft-Aktie

Wir stellen vor: Die Microsoft-Aktie

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In dieser Rubrik stellen wir immer eine Aktie vor, in die du über einen der Indexfonds bei Peaks investierst. Diesmal: die Microsoft-Aktie.

Microsoft: Meister der Einsen und Nullen

Sitzt du gerade hinter deinem Laptop oder PC? Dann ist die Wahrscheinlichkeit groß, dass du Software oder Hardware der Microsoft Corporation (MS) verwendest. Microsoft Windows ist das weltweit am häufigsten verwendete Computer-Betriebssystem. Und auch die Xbox, Word und Excel (Microsoft Office), Bing, Skype, LinkedIn und das Windows Phone stammen von diesem multinationalen Unternehmen. Es gibt wahrscheinlich nur wenige Menschen, die keinen dieser Namen kennen.

Die Microsoft-Aktie gehört bei Peaks zum amerikanischen Aktienindexfonds UBS ETF MSCI USA Socially Responsible. (Was für eine lange, komplizierte Bezeichnung – hier erklären wir, wofür diese Abkürzungen stehen.)

Von MS-DOS bis zur Xbox

Die amerikanischen Freunde Bill Gates und Paul Allen gründeten 1975 Microsoft. Die beiden begannen ihr Abenteuer, indem sie einen BASIC-Interpreter (einfache Programmiersprache) für den Microcomputer Altair 8800 entwickelten. Wirklich bekannt wurden sie jedoch mit MS-DOS, das in den frühen 80-er Jahren ein großer Erfolg wurde. Dieses Betriebssystem liegt Microsoft Windows zugrunde, das seit 1984 Marktführer ist. Eine beachtliche Leistung. 1990 kam die erste Version von Microsoft Office auf den Markt und 1995 konnten Benutzer erstmals den Browser Internet Explorer nutzen. 2001 brachte Microsoft die Xbox auf den Markt, die erfolgreich mit den Spielkonsolen von Sony und Nintendo konkurrierte.

Künstliche Intelligenz für eine bessere Welt

Microsoft beteuert, dass es seinen Einfluss dazu nutzt, die Welt zu einem besseren Ort zu machen. Der multinationale Konzern konzentriert sich auf vier Schwerpunktbereiche: Privacy & Cybersecurity (IT), Skills & Employability (IT), Environmental Sustainability und Microsoft Philanthropies (Wohltätigkeit). Bemerkenswert ist, dass Microsoft sein Engagement für die Umwelt besonders stark hervorhebt. Bei energiefressenden Rechenzentren und schwer zu recycelnden Smartphones denkt man doch eher an Verursacher von Umweltproblemen als an Umweltschonung. Dennoch setzt sich Microsoft für eine nachhaltige Welt ein.

Betrachten wir einmal den Schwerpunktbereich „Ökologische Nachhaltigkeit“ etwas näher. Microsoft hat sich das ehrgeizige Ziel gesetzt, bis 2030 CO2-negativ zu sein. Und die Zielsetzung, bis ins Jahr 2050 alle CO2-Emissionen seit seiner Unternehmensgründung 1975 auszugleichen, kann tatsächlich als spektakulär bezeichnet werden. Dabei bezieht der Konzern sowohl die direkten Emissionen als auch Emissionen aus dem Stromverbrauch mit ein. Um dieses Ziel zu erreichen, will Microsoft bis 2025 vollständig auf nachhaltige Energie umstellen. Bei den vielen Rechenzentren ist das eine gewaltige Verbesserung. Außerdem soll die weltweite Fahrzeugflotte bis 2030 elektrisch sein, und Microsoft motiviert seine Zulieferer, nachhaltiger zu werden.

Unter dem Motto AI for Earth setzt der Tech-Riese künstliche Intelligenz (KI) für eine nachhaltigere, zugänglichere und humanere Welt ein, in der das kulturelle Erbe eine wichtige Rolle spielt. AI for Earth ist dafür ein Beispiel: Mit diesem Programm unterstützt Microsoft Umweltorganisationen bei der Realisierung von Projekten. Von Bewässerungssystemen für die Landwirtschaft bis hin zur Echtzeitanalyse der Bewegungen von Fischerbooten mit dem Ziel der Förderung von nachhaltigem Fischfang.

Sechs Milliarden Spielkonsolen

Das Unternehmen ging 1986 an die Börse. Nach einem langsamen Anstieg des Aktienwertes bis 1995 ging es danach sehr schnell. Während der Kurs einer Microsoft-Aktie zu Beginn des Internet-Zeitalters 1995 noch um die 3,50 € schwankte, schloss er am letzten Tag des Jahres 1999 mit einem Rekordkurs von 52,90 €. Dann brach die Aktie ein und ihr Wert halbierte sich. Erst 2013 begann die Aktie, wieder zu steigen, dafür aber dann richtig: Momentan, am 31. März 2020, hat die Aktie einen Wert von nicht weniger als 148,00 €.

Der derzeitige Wert aller Microsoft-Aktien zusammen – der sogenannte Börsenwert des Unternehmens – liegt jetzt bei rund 1,15 Billionen €. Das ist eine Eins mit zwölf Nullen!

Die bekannte weiße Xbox One S ist im Laden für etwa 180 € erhältlich. Für 1,15 Billionen € kann man über sechs Milliarden dieser Spielkonsolen kaufen. Damit könnte nahezu die gesamte Weltbevölkerung mit einer Spielkonsole versehen werden, mehr als genug für eine gigantische Online-Gaming-Party!

Ein Teil des amerikanischen Indexfonds

Der amerikanische Indexfonds, in den du mit Peaks investierst, enthält zurzeit (am 31. März 2020) insgesamt 150 Aktien, von denen Microsoft die größte ist. Die zehn größten Aktien des Fonds sind neben dem Spitzenreiter Microsoft Procter & Gamble, Walt Disney, Home Depot, Pepsico, McDonalds, Adobe, Salesforce, Amgen und NVIDIA. Diese zehn Aktien sind die am schwersten gewichteten Aktien des Indexes. Microsoft belegt dort zurzeit den ersten Platz und macht 5,66 % des Gesamtwertes des Indexes aus.

Mit dem amerikanischen Indexfonds investierst du ausschließlich in Unternehmen in den Vereinigten Staaten. Der Fonds umfasst elf Sektoren: von Finanzdienstleistungen und Informationstechnologie bis zur Gesundheits- und Energiebranche. Die Microsoft-Aktie ist Teil des Informationstechnologiesektors.

So viel von deinem Geld geht an Microsoft

Wenn du 100 € bei Peaks anlegst, hängt es von dem von dir gewählten Portfolio ab, wie viel von deinen 100 € in Microsoft investiert wird. Wenn du „Mild“ investierst, sind es abgerundet 0,82 €, bei „Würzig“ 1,39 €, bei „Scharf“ 1,95 € und bei „Feurig“ 2,52 €.

Das nächste Mal stellen wir dir wieder eine Aktie vor. Hast du noch Fragen oder Anmerkungen? Schreib uns einfach einen Kommentar unter diesem Beitrag!

Das solltest du noch wissen: Indexfonds sind quasi Sammelkörbe, bestehend aus Aktien oder Anleihen, die versuchen, die Zusammensetzung und Rendite eines Börsenindex so gut wie möglich nachzuahmen. Die Zusammensetzung eines Index und damit auch eines Indexfonds ist nicht immer festgelegt. Der Index wird alle sechs Monate vom Entwickler des Indexfonds neu festgelegt (bei Peaks sind dies UBS, DAM und Blackrock). Unternehmen müssen bestimmte Anforderungen erfüllen, um in den Index aufgenommen zu werden. Sind sie nachhaltig genug? Wird das Unternehmen bald übernommen? Oder ist es bankrott gegangen? Der Index wird basierend auf diesen und noch weiteren Fragetypen neu bestimmt. Infolgedessen kann es vorkommen, dass sich ein Unternehmen oder eine Aktie zunächst in einem der Peaks-Indexfonds befindet, später jedoch entfernt wird. Peaks hat keinen Einfluss auf die Zusammensetzung des Indexfonds.

Ein weiterer wichtiger Punkt: Dieser Artikel ist nicht als Anlageberatung gedacht, sondern soll weitere Informationen zu den Unternehmen liefern, die zu den Indexfonds gehören, in die du bei Peaks investierst.

 

Sei dir bewusst, dass Investieren Risiken birgt und du deine Investments (zum Teil) verlieren kannst. 

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