Bankkarte auf violettem Hintergrund

Die Geschichte von Peaks

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Heute steht der Launch von Peaks in Deutschland kurz bevor. Mitgründer Tom erzählt mit einem Lachen im Gesicht und Nostalgie in den Augen wie alles anfing – die Geschichte von Peaks: von der Geburtsstunde von Peaks bis hin zur Gegenwart und der kurz bevorstehenden Einführung von Peaks in Deutschland.

Mit einer Idee fing alles an…

Im Jahr 2015 arbeitete Peaks-Mitbegründer Tom noch als Investmentexperte in dem Management Team für Spar- und Investitionsangelegenheiten bei der niederländischen Rabobank in Utrecht. Dort war er zuständig für Innovation und Veränderungen. Mit der Rabo Investment App entwickelte er damals schon die erste Investment App in den Niederlanden, doch er hatte noch keine Ahnung, dass sich sein Leben und seine Karriere schon bald gewaltig verändern würden. 

Kurze Zeit darauf stand Sijbrand vor den Türen der Rabobank um seine Idee vorzustellen: eine App, die Investieren einfach und für jeden zugänglich machen sollte – unabhängig von Alter, Geschlecht oder finanzieller Situation. Die Idee zur App entstand aus Sijbrands Kindheitserinnerungen von der alten, niederländischen ‘Piekenpijp’: ein Münzrohr, das man mit gesammelten Kleingeld füllt, um sich irgendwann etwas Schönes davon zu kaufen. Quasi die niederländische Version unseres Sparschweins. 

Diese Vision stellte er dann dem Rabobank-Team vor, das Tom anrief, und so nahmen die Dinge seinen Lauf…

Die Geschichte von Peaks: erste Schritte

Normalerweise sagt Tom zu 95% der Investment-Ideen, die ihm als Innovationsexperte vorgelegt werden, ‘Nein’ – doch nicht dieses mal. Tom gefiel Sijbrands Vision vor allem, da sie Geld anlegen und Investieren für mehr Menschen zugänglich macht. Die App, die Sijbrand entwerfen sollte, sollte niedrige Kosten und Risiken haben und Vermögensaufbau leicht gestalten, ohne viel dafür tun zu müssen. Tom investierte da bereits schon seit über 20 Jahren und sah, dass ihm in der Vergangenheit auch kleine Beträge halfen, ein Vermögen aufzubauen.

Für Tom war klar, das es an der Zeit war, sich in ein neues Abenteuer zu stürzen und die Idee der einfachen Investment-App, die später Peaks getauft werden sollte, zu verwirklichen. Er schloss sich mit Sijbrand und Rutger, den Sijbrand von seinem vorigen Job bei einem Softwareentwickler kannte, zusammen, und schon nahmen die Dinge ihren Lauf. Die drei fingen an, das Konzept zu Peaks an der Universität Amsterdam zu untersuchen – und die Ergebnisse waren vielversprechend.

Peaks Launchparty

Tom, Sijbrand und Rutger bei der Launch-Party von Peaks im November 2017

 

Von der Container-Landschaft zum Büro im Herzen von Amsterdam

Nach über einem Jahr Recherche, Befragungen und Untersuchungen stand fest: Ein Prototyp der App sollte gebaut werden. Doch bis dahin gab es weder ein Büro, noch irgendwelche Mitarbeiter, außer Investment-Spezialist Tom, Visionär und kreativen Kopf Sijbrand und Technik-Profi Rutger. Also wurde ein Konferenzraum der Uni Amsterdam gemietet und zum Büro umfunktioniert. Dort wurde auch der erste offizielle Mitarbeiter eingestellt: App-Entwickler Enrico, der übrigens nach über drei Jahren immer noch bei Peaks ist! 

Daraufhin wurden auch Designer, Praktikanten und weitere Softwareentwickler angestellt und mit dem wachsenden Team musste schon bald ein neues Büro gefunden werden. 

Nach insgesamt vier Umzügen (unter anderem auch in einen Container), wurde das Büro in der Leidsestraat, im Herzen von Amsterdam, bezogen. 

Das Büro von Peaks in der Leidsestraat

Das Büro in der Leidsestraat in Amsterdam – hier wurde die Idee von Peaks zur Realität

 

App-Launch in den Niederlanden

Im Dezember 2016 bekam Peaks finanzielle Unterstützung von der niederländischen Rabobank als erstes externes Fintech-Unternehmen. Von da an war klar: die Peaks-App muss von Grund auf neu erschaffen werden, als komplett neues Produkt. 

Und so passierte die ganze Magie vom Büro in der Leidsestraat aus: mit harter Arbeit und einem enthusiastischen Team wurde die Peaks-App von Grund auf aus dem Boden gestampft. Das Design wurde komplett überdacht und von unserer App-Designerin Lisanne neu gestaltet (wie du in den untenstehenden Abbildungen sehen kannst), die App musste gebaut werden und die Investment-Lizenz erworben werden. Innerhalb von nur elf Monaten wurde die App gebaut und eine Investment-Lizenz erworben. Am 22. November 2017 war es dann endlich so weit und die App wurde offiziell in den niederländischen App-Stores veröffentlicht.

Altes und neues Design von Peaks

Das alte Design (links) im Vergleich zum heutigen Design (rechts). 

 

Interessant zu wissen: der Name ‘Peaks’, leitet sich von dem niederländischen Wort ‘piek’ ab – der Name für einen Gulden, einer Münze der alten niederländische Währung. Außerdem bedeutet ‘Peaks’ auch Spitze oder Höchstwert – beim Investieren mit Peaks geht es also langfristig immer bergauf!

Und seitdem?

Seitdem die App im November 2017 veröffentlicht wurde, hat sich das Grundkonzept wenig verändert: Geld zur Seite legen und anlegen einfach und barrierefrei zu machen. Das funktioniert, indem man sein Wechselgeld virtuell investiert. 

Was wir geschafft haben, ist mehr als 50.000 glückliche aktive Kunden in den Niederlanden zu unterhalten und viele neue Ideen umzusetzen. Auch unser Team hat sich kontinuierlich vergrößert, sodass wir erneut in ein größeres Büro umgezogen sind.

Und jetzt wird Peaks endlich international – beginnend mit dem Start in Deutschland! Hier kannst du mehr über die Zukunftsvision von Peaks erfahren.

Doch vor allem aber geht es bei Peaks nicht nur um das Produkt, es geht um die Menschen, die wir damit erreichen. Auch um unser Team, dass sein Herzblut hinein steckt, die App zu verbessern und um die Menschen, denen Peaks hilft, mehr finanzielle Freiheit zu erlangen. Und es geht darum, gute Entscheidungen mittels Nachhaltigkeit zu treffen, nicht nur für uns, sondern auch für unsere Umwelt und zukünftige Generationen.

Somit geht die Geschichte von Peaks weiter und wir hoffen, dass auch du ein Teil von uns und unserer Mission wirst.

 

Sei dir bewusst, dass investieren Risiken birgt und du deine Investments (zum Teil) verlieren kannst. 

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