Geld

Die besten Methoden für die persönliche Budgetplanung

02 Oktober, 2020 - von Nele

3 min

Oft liegt es gar nicht an einem niedrigen Gehalt, dass am Ende des Monats kein Geld mehr übrig ist, sondern an einer falschen oder nicht vorhandenen Budgetplanung. Dabei kann es so einfach sein. Und so herrlich am Ende des Monats, wenn man tatsächlich mal etwas Geld zur Seite legen kann. 

Finde in diesem Artikel neben einer Excel-Budgetplanung nicht nur eine von vielen Hilfen für die persönliche Budgetplanung, sondern auch weitere hilfreiche Tipps und Methoden zum Budgetieren.

Excel-Haushaltsbuch für den Privathaushalt

Bevor du mit einem Budgetplan beginnst, ist es hilfreich, zunächst einen Überblick deiner Einnahmen und Ausgaben zu gewinnen. Das klappt mit Apps, einem Haushaltsbuch in Papierform, online in Google Sheets oder aber auch in Excel. Notiere all deine Einnahmen wie Gehalt, Mieteinnahmen etc. sowie all deine monatlichen Ausgaben. Ohne diesen Schritt durchzuführen, weißt du nämlich leider nicht, wie viel du wirklich sparen kannst. Und das ist ja immerhin dein Ziel, oder?

Um den ersten Schritt durchzuführen, haben wir hier einen kostenlosen Excel-Haushaltsplan für dich.

Verschiedene Arten für deine Budgetplanung

Es gibt verschiedene Möglichkeiten zum Budgetieren, aber jede Methode folgt dem Ziel, dass du einen Einblick in deine Finanzen erhältst und dass du am Ende des Monats über ausreichend Geld verfügst. 

1. Die beliebte 50-30-20-Regel

Mit der 50-30-20-Regel legst du im Voraus fest, wie viel Prozent deines Einkommens du für etwas ausgeben möchtest. Sie nimmt dir quasi die Arbeit ab und sagt dir, wie viel Prozent du für was einplanen sollst. Dabei sind 50 % für Grundausgaben/Fixkosten vorgesehen, 30 % für deine persönlichen Bedürfnisse und 20 % zum Sparen, für Schuldentilgung oder Vermögensaufbau. Die Regel klingt interessant und einfach umzusetzen? Dann erfahre hier mehr über die Methode!

2. Geld in Umschlägen

Budgetplanung mit Umschlägen – etwas altmodisch, aber kriegt jeder hin. Es funktioniert so: Du bestimmst anhand deines Budgets, wie viel Geld du in diesem Monat ausgeben möchtest. Du hebst dieses Geld dann in bar ab und legst es in verschiedene Umschläge. Ein Umschlag für Lebensmittel, Tanken, Kleidung, Wochenendausflüge und so weiter. Ist ein Umschlag leer? Dann musst du ganz einfach bis zum nächsten Monat warten, bis du wieder Geld für eine bestimmte Kategorie ausgeben kannst. 

3. Festbetrag pro Kostenart

Bei dieser Variante vereinbarst du mit dir selbst einen festgelegten Betrag pro Kostenelement. Dann entscheidest du zum Beispiel, dass du maximal 200 € pro Monat für Lebensmittel ausgeben möchtest. Dies ähnelt der Budgetierung mit Umschlägen, außer dass du dafür kein Geld abheben musst. Behalte daher deine Ausgaben im Auge und kontrolliere in deiner Banking-App, unter welche Kostenposition eine Ausgabe fällt. Auf diese Weise vermeidest du, dass du deine festgelegten Beträge überschreitest.

4. Erst Geld aufs Sparkonto überweisen

Bei dieser Methode überweist du zunächst einen Betrag auf dein Sparkonto, um deinen finanziellen Puffer bzw. Notgroschen zu vergrößern. Du verwendest den Rest deines Einkommens für deine Miete und weitere Rechnungen. Sei dabei aber realistisch, sonst läufst du Gefahr, am Ende des Monats Geld auf dein Girokonto zurücküberweisen zu müssen. Und das ist natürlich nicht das Ziel!

Übung macht den Meister

Wenn dies der Zeitpunkt für deinen ersten Budgetplan ist, gib nicht gleich auf, falls es in den ersten Monaten nicht reibungslos klappt. Schließlich ist es schwierig zu schätzen, wie viel Geld du monatlich pro Kostenelement benötigst. Es ist also auch sinnvoll, dass du deinen Budgetplan ab und zu neu anpasst. 

Irgendwann wirst du den Dreh raushaben und vielleicht auch die Möglichkeit, 20 oder 30 € mehr zur Seite zu legen. Also, immer am Ball bleiben! 💪

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