Geld

Einfach erkl├Ąrt: Das Rentensystem in Deutschland im ├ťberblick

14 Februar, 2020 - von Nele

4 min

Du bist jung und hast überhaupt keinen Plan davon, wie du dir deine Rente in den kommenden Jahrzehnten aufbauen sollst? Wie das Rentensystem in Deutschland überhaupt aufgebaut ist und was du tun musst, um im Alter über die Runden zu kommen? Wir informieren dich hier darüber.

Das Rentensystem in Deutschland basiert auf dem 3-Schichten-Modell

Schicht 1: Die Basisvorsorge (die gesetzliche/staatliche Rente)

Die größte Schicht stellt die Basisvorsorge dar – das ist die gesetzliche/staatliche Rente. Als normaler Arbeitnehmer bist du versicherungs­pflichtig und zahlst automatisch in die Rentenkasse ein. Dieser Betrag wird monatlich von deinem Bruttoeinkommen abgezogen. Insgesamt sind es 18,6 %, wovon die Hälfte aber von deinem Arbeitgeber bezahlt wird. So erhältst du im Alter im Idealfall eine gesetzliche Rente, die deinen Lebensunterhalt finanzieren kann. 

Das 3-Schichten-Modell des Rentensystems in Deutschland

Das 3-Schichten-Modell des Rentensystems

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Auch viele Selbstständige sind pflichtversichert – zum Beispiel ein/e Selbstständige/r, der/die in einem Heil- oder Pflegeberuf arbeitet oder auch ein freiberuflicher Lehrer. Andere Freiberufler können sich hingegen entscheiden, freiwillig in die gesetzliche Rentenkasse einzuzahlen oder ob sie lediglich private Vorsorgemaßnahmen treffen. Du möchtest dich über einen anderen Beruf + Rente informieren? Dann schau mal hier vorbei.

Ob die Basisvorsorge aber wirklich mal deinen Lebensunterhalt finanzieren kann, wird momentan bezweifelt und kritisiert. Ein Grund dafür ist der demografische Wandel.

Schicht 2: Die Betriebsrente (kapitalgedeckte Zusatzvorsorge)

Die zweitgrößte Schicht nimmt die Betriebsrente ein. Diese soll quasi ein zusätzliches finanzielles Polster sein, eine Zusatzrente. Alle Arbeitnehmer, die in der gesetzlichen Rentenversicherung pflichtversichert sind, haben Anspruch auf eine betriebliche Altersvorsorge. Es liegt jedoch an deinem Arbeitgeber, ob er sich an deiner betrieblichen Altersvorsorge beteiligt oder nicht. Laut Statista besaßen 2019 rund 17,4 Millionen Personen in Deutschland eine Betriebsrente bzw. hatten Anspruch darauf.

Häufig lohnt sich ein Gespräch mit deinem Arbeitgeber, um herauszufinden, ob es Angebote bezüglich einer Betriebsrente in dem Unternehmen gibt, in dem du arbeitest. In einem Gespräch kannst du auch herausfinden, in welcher Form dein Betrieb die Betriebsrente anbietet, es könnte zum Beispiel in Form eines Pensionsfonds oder einer Direktversicherung sein.

Schicht 3: Die private Altersvorsorge

Wirst du später keine gesetzliche Rente beziehen, da du vielleicht freiberuflich arbeitest? Dann solltest du dich schon in jungen Jahren um eine private Altersvorsorge kümmern, um deine Rentenlücke zu schließen. Diese Rentenlücke unterschätzen leider viele junge Menschen. Doch kannst du dir vorstellen, kein einziges Einkommen zu haben, wenn du 70 bist? Je früher du beginnst, Geld für später beiseite zu legen, desto besser. Logisch, aber dazu gleich nochmal mehr.

Wann geht man in Deutschland in Rente?

Seit 2012 (und noch bis 2029) wird die Altersgrenze für den Renteneintritt schrittweise von 65 auf 67 Jahre angehoben. Dabei kommt es darauf an, wann man geboren ist. Arbeiter ab Jahrgang 1964 werden mit 67 Jahren in Rente gehen und sie sind auch der erste Jahrgang, bei dem die Altersgrenze für die Regelaltersrente um zwei Jahre auf das 67. Lebensjahr angehoben wurde. 

Wie kann Peaks dir bei der ganzen Sache helfen?

Peaks kann dir dabei helfen, ein zusätzliches finanzielles Polster aufzubauen, welches du später zum Beispiel als „zusätzliche Rente” nutzen kannst. Und das geht ganz einfach. Mit Peaks investierst du langfristig in sechs verschiedene Indexfonds und dank des Zinseszinseffekts kannst du dein Geld für dich arbeiten lassen. Dabei profitierst du natürlich mehr, je früher du beginnst, Geld beiseitezulegen. Denn so kann der Zinseszins länger arbeiten. Wie viel Geld du genau nach einer bestimmten Anzahl von Jahren erwarten kannst, rechnet dir unser Rechner aus. Also, worauf wartest du noch? 

Warum du auch privat vorsorgen solltest, wenn du eine gesetzliche Versicherung hast

„Die Zahl der Rentner und Pensionäre, die in Deutschland als armutsgefährdet gelten, ist in den letzten Jahren deutlich angestiegen. Laut neuesten, bisher unveröffentlichten Zahlen des Statistischen Bundesamts stieg deren Zahl im Jahr 2017 um 215.000 auf 3,2 Millionen Menschen an. Darüber berichtet das ARD-Magazin Monitor, dem die Zahlen vorliegen.” Dieses Statement wurde von der Tagesschau veröffentlicht – und vielversprechend klingt das nicht, oder? Aktuellere Zahlen aus den Jahren 2018 und 2019 sind bisher noch nicht verfügbar, jedoch erhoffen sich Experten keine Besserung. Wie sieht das dann bloß erst in 30 oder 40 Jahren aus?

 

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├ťber Nele, den/die Autor/in

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