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Börsen-Update August 2021: Sprunghafte Inflationsraten und Wirtschaftswachstum

12 August, 2021 - von Nele

3 min

Wechselnde Kursentwicklungen in verschiedenen Teilen der Welt, sprunghafte Inflationsraten, Allzeithochs sowie eine wachsende Wirtschaft: Der Juli an der Börse war nicht langweilig und hat spannende Zahlen mitgebracht. Mehr dazu im heutigen Börsen-Update!

Wechselnde Kursentwicklungen

Unser gewohnter Blick in die Kursentwicklungen des japanischen Aktienindex Nikkei, europäischen Euro Stoxx 50 Index und amerikanischen S&P 500 Index zeigt uns unterschiedliche Kursentwicklungen im letzten Monat. Während der Kurs des Euro Stoxx 50 Index einen Aufwärtstrend zeigt und der amerikanische S&P 500 Index sogar ein neues Allzeithoch erreicht, rutschen die Kurse des japanischen Aktienindex Nikkei im Juli nach unten. 

Rote Zahlen an der Börse in Tokio

Die Umsätze im japanischen Einzelhandel steigen momentan nur leicht um 0,1 % an und die Stagnation der Einzelhandelsumsätze könnte darauf hindeuten, dass sich Japan langsamer als andere Industrieländer von der Pandemie erholen wird. Dies spiegelte sich auch an der japanischen Börse wider, welche den Juli mit roten Zahlen abschloss

Inflationsrate sorgt für schlechte Laune

Die Inflationsrate in Deutschland ist im Juli sprunghaft angestiegen. Das Statistische Bundesamt gab bekannt, dass sich Waren und Dienstleistungen im Jahresvergleich um sage und schreibe 3,8 % verteuerten. Ein Schock für Verbraucher:innen. Grund des hohen Werts ist wahrscheinlich der Mehrwertsteuereffekt: Im zweiten Halbjahr 2020 hat die Bundesregierung die Mehrwertsteuer gesenkt, um Wirtschaft und Verbraucher:innen in der Corona-Krise zu entlasten und um den Konsum anzukurbeln. 

Momentane Preisantreiber sind beispielsweise Benzin und auch Gastronomiebetriebe, welche laut Volkswirte die Corona-Lockerungen genutzt haben, um bei hoher Nachfrage und für Hygienekonzepte ihre Preise anzuheben. Auf der anderen Seite kommt so die Wirtschaft endlich wieder auf Wachstumskurs und das Bruttoinlandsprodukt stieg von April bis Ende Juni im Vergleich zum Vorquartal um 1,5 %. 

Und so reagiert die EZB

Die EZB gibt bekannt, Schwankungen der Inflationsrate nach oben und unten für eine längere Zeit zu tolerieren. Langzeitig solle wohl aber eine Teuerung von rund 2 % angestrebt werden. Das bedeutet allerdings auch, dass vorläufig erst einmal keine Anhebung der rekordtiefen Leitzinsen zu erwarten ist. 

Preise verschiedener Waren und Dienstleistungen haben nun neue Rekordhöhen erreicht – für deinen Geldbeutel, dein Bankkonto und deine Laune gibt es sicherlich schönere Nachrichten. Die höheren Inflationsraten verdeutlichen uns ein weiteres Mal, wie wichtig es ist, Geld diversifiziert zu investieren – so wie du es mit Peaks machst – um nicht dabei zuzusehen, wie das eigene Geld an Wert abnimmt. 

Sei dir bewusst, dass Investieren Risiken birgt und du deine Investments (zum Teil) verlieren kannst.

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