Geld

5 wichtige Sparziele, für die du Geld beiseitelegen solltest

27 März, 2020 - von Nele

4 min

Wenn dir jemand die Frage stellt, wofür man im Leben sparen sollte, fallen dir sicherlich ganz viele Sparziele ein, oder? Vielleicht ein neues Auto, der Urlaub im nächsten Jahr oder vielleicht auch einfach nur ein neues Handy. Wie gesagt, die Liste ist lang. Es gibt allerdings auch viele wichtige Sparziele, die man ganz weit oben auf seine Liste setzen sollte. Welche das sind? Das erfährst du hier!

1. Spare deinen Notgroschen zusammen

Der Notgroschen – vielleicht sogar der wichtigste Punkt auf der Sparliste? Immerhin kann es ohne ihn wirklich schlecht aussehen und es ist (zum Glück) das Topsparziel aller Deutschen! Recherchiert man, wie groß der Notgroschen sein soll, stößt man auf viele verschiedene Angaben. Viele Finanzexperten empfehlen, einen Notgroschen von drei Nettogehältern auf dem Konto zu haben. Allerdings sollte man auch immer die persönlichen Lebensumstände im Blick behalten. Denn ein Paar mit drei Kindern, zwei Autos und einem Haus sollte vielleicht einen größeren Notgroschen haben, als ein kinderloses Paar.

2. Investiere in deine Bildung

In die eigene Bildung zu investieren kann sich richtig lohnen. Auch, wenn du bereits ein Studium oder eine Ausbildung abgeschlossen hast. Denn mit einer Weiterbildung in einem Fach oder das Erlernen einer zusätzlichen Sprache kommt vielleicht nicht nur eine Gehaltserhöhung oder eine Aufstiegschance bei der Arbeit. Wenn du mehr verdienst, hast du vielleicht auch die Möglichkeit, deine Arbeitsstunden zu verkürzen. Für deine Bildung Geld auszugeben kann sich also richtig bezahlt machen – finanziell und mit mehr Zeit.

Tipp: Oftmals unterstützt ein Arbeitgeber seine Angestellten finanziell bei Weiterbildungen und Seminaren – immerhin profitieren sie auch davon. Erkundige dich diesbezüglich am besten bei deinem Manager.

3. Deine eigenen vier Wände

Wer träumt nicht davon, irgendwann in seinem gemütlichen Traumhaus am Stadtrand (oder wo auch immer) zu residieren? Bis dahin ist es allerdings ein langer Weg – gekennzeichnet von vielen Hürden wie Terminen bei der Bank, der Immobiliensuche oder dem Bau, und nicht zu vergessen: das Ansparen des Eigenkapitals. Das Eigenkapital – eine Menge Geld. Um genau zu sein, rund 20 bis 30 % des Kaufpreises – laut Sparkasse. Besser ist es natürlich, wenn du noch mehr als die genannte Prozentzahl aufbringen kannst, denn dann vergünstigt sich dein Kredit. Ein Grund genug, um frühzeitig Geld für dieses besondere Sparziel beiseitezulegen. 

Übrigens: Wie du einen Hauskauf angehst und welche Schritte du bedenken solltest, erklären wir dir ausführlich hier.

4. Kümmer dich frühzeitig um deine Rente

Vielleicht denkst du heute noch nicht daran, was in 30 oder 40 Jahren los ist. Um eines solltest du dir aber dringend Gedanken machen: Wie finanzierst du deinen gewohnten Lebensstandard, wenn du das Renteneintrittsalter erreicht hast? Dass die staatliche Rente ausreichen wird und deinen Lebensunterhalt finanzieren kann, bezweifeln die meisten Experten. Du musst also davon ausgehen, dass du deinen jetzigen Lebensstandard einschränken und herunterschrauben musst, wenn du nicht bereits in jungen Jahren beginnst, privat vorzusorgen. Falls du für diesen Schritt Hilfe benötigst, lies auf jeden Fall bis zum Ende weiter.

5. Für deine (zukünftigen) Kinder, Neffen oder Nichten

Bist du schon Mama, Onkel oder Tante? Wenn ja, kannst du bestimmt bestätigen, dass Kinder sehr teuer sein können, oder? Du stimmst sicherlich auch mit uns überein, wenn wir sagen, dass man frühzeitig Geld für Kinder beiseitelegen sollte, richtig? Immerhin kostet eine Baby-Erstausstattung schon rund 3.000 € und ein Führerschein im Schnitt zwischen 1.500 und 2.200 € – die Kosten häufen sich, je älter das Kind wird. 

Bist du neugierig, wie teuer Kinder wirklich sind und ab wann die Kosten richtig in die Höhe treiben? Wir verraten es dir hier!

Wie kannst du diese Sparziele erreichen?

Wie wär’s mit Peaks? Ganz unbemerkt kannst du dir zum Beispiel ein Polster für später aufbauen, indem du damit beginnst, dein Wechselgeld zu investieren. Das sind kleine Beträge, die fast gar nicht auffallen, wenn sie auf dem Konto fehlen. Je nachdem, wie deine finanzielle Lage ist, kannst du so viel (oder wenig) Geld investieren, wie du möchtest – auch feste Beträge. Und wie viel Risiko du dabei eingehen möchtest, entscheidest du natürlich persönlich. Du musst dir beim Investieren allerdings immer bewusst sein, dass du deine Investments (zum Teil) auch verlieren kannst.

Eine andere Methode ist die 50-30-20-Regel, mit der du um die 5.000 € jährlich sparen kannst. Wie genau das gehen soll, erklären wir dir ausführlich hier.

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Über Nele, den/die Autor/in

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