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    Tipps für das Zusammenstellen deines eigenen Portfolios

    20 Juli, 2022 - von Nele

    5 min

    Wenn du mit Peaks investierst, kannst du dich für ein Peaks-Portfolio entscheiden oder dir selbst ein Portfolio aus Indexfonds (ETFs) zusammenstellen. Beim Zusammenstellen deines eigenen Portfolios ist es wichtig, zu diversifizieren, um dein Risiko zu begrenzen, und dir darüber im Klaren zu sein, wie deine Emotionen deine Anlageentscheidungen beeinflussen. 

    Als Peaks-Kunde kannst du dir dein eigenes Portfolio zusammenstellen. Dazu benötigst du das Komplett- oder Premium-Paket. Wenn du dich entscheidest, Indexfonds (ETFs) selbst auszuwählen, kannst du aus 16 verschiedenen ETFs wählen.

    Möchtest du beispielsweise dein Geld in die größten deutschen Unternehmen investieren oder glaubst du an Sektoren, die sich speziell auf nachhaltige Energie oder die Blockchain konzentrieren? Dann ist diese Funktion eine großartige Möglichkeit für dich.

    Da wir bei Peaks Wert darauf legen, dass Kunden verantwortungsvoll Vermögen aufbauen, möchten wir dich auch auf häufige Anlegerfehler aufmerksam machen, die du theoretisch machen kannst, wenn du anfängst, dein eigenes Portfolio zusammenzustellen. Dies sind allgemeine Informationen, also entscheidest du selbst, welche Anlagestrategie zu dir passt.

    Verteile deine Investitionen

    • Das Verhältnis zwischen Aktien- und Anleihenfonds

    Wenn du dein Portfolio selbst zusammenstellst, ist darauf zu achten, dass das Verhältnis von Aktien und Anleihen dem Risiko entspricht, das du eingehen möchtest. Die wichtigste Wahl für das Risikoprofil deines Portfolios ist das Verhältnis zwischen Aktien- und Anleihenfonds. Je größer die Gewichtung von Aktien, desto riskanter investierst du.

    Zum Vergleich geben wir dir ein Beispiel: Mit dem Peaks-Portfolio Vorsichtig (30 % Aktien) gehst du beispielsweise weniger Risiko ein als mit dem Peaks-Portfolio Abenteuerlich (90 % Aktien). Andererseits ist die erwartete Rendite des Portfolios Vorsichtig (2,2 %) langfristig auch niedriger als die von Abenteuerlich (5,3 %). Rendite und Risiko gehen also Hand in Hand. Je höher die erwartete Rendite (und der Aktienanteil), desto größer sind die Kursschwankungen und damit das Risiko.

    Investieren ist nie ohne Risiko. Auch wenn du nur in Anleihen investierst, kannst du deine Investments (zum Teil) verlieren; wenn du z. B. vorzeitig verkaufst oder verkaufen musst (weil du das Geld benötigst). Daher ist es auch wichtig, zu Beginn der Geldanlage einen ausreichend langen Anlagehorizont zu haben, damit deine Anlagen Zeit haben, sich von vorübergehenden Kursrückgängen an den Aktienmärkten zu erholen.


    • Auswahl und Verteilung der ETFs

    Auch die Auswahl und Verteilung der ETFs in deinem Portfolio beeinflusst das Risikoprofil und die erwartete Rendite deines Portfolios. Dabei gilt: Je breiter diversifiziert der ETF investiert, desto geringer ist das Risiko. Der Blockchain-ETF, in den du mit Peaks investieren kannst, investiert ganz gezielt in Unternehmen, die an der Technologie mit Kryptowährungen arbeiten. Das Risiko dafür ist größer als beispielsweise bei ETF, der breit gestreut in europäische Aktien investiert. Dieser ETF investiert in europäische Unternehmen aus allen Branchen. Bei der Auswahl von ETFs ist auf eine ausreichende Diversifikation über die verschiedenen Sektoren zu achten, damit man nicht zu einseitig investiert (und damit anfällig für eine Branchenkrise ist).

    • Kosten

    Schließlich unterscheiden sich die Kosten der Indexfonds. Je spezifischer der Indexfonds investiert, desto höher sind in der Regel die Kosten. Die Kosten werden von deiner Rendite abgezogen; es gut, sich dessen bewusst zu sein. Wenn du mehr darüber erfahren möchtest, besuche unsere Website. Du kannst dein eigenes Portfolio jederzeit ändern oder dich für eines der Peaks-Portfolios entscheiden.

    Emotionen können deine Anlageentscheidungen beeinflussen

    Emotionen spielen beim Investieren eine wichtige Rolle. Manchmal bist du euphorisch, wenn die Märkte steigen, und manchmal bist du gestresst, wenn die Märkte fallen. Es ist wichtig, dass du dich bei der Anlageentscheidung nicht von deinen Emotionen überwältigen lässt. Denn dies kann zulasten deiner Rendite gehen. Du investierst, um langfristig eine höhere Rendite zu erzielen als mit Spareinlagen. Es ist daher ratsam, rational zu investieren. Das bedeutet, dein Portfolio langfristig aufzubauen und regelmäßig zu investieren, um die Risiken zu streuen, und dein Portfolio nicht zu oft aufzustocken oder anzupassen.

    Ein bekannter Fallstrick ist, dass du deine Investitionsentscheidungen (zu sehr) auf die Popularität eines bestimmten Sektors oder einer bestimmten Investition in den Medien oder bei Freunden (z. B. Krypto) stützt oder dich von jüngsten Wertsteigerungen leiten lässt. Wenn du deine Entscheidungen zu sehr darauf stützt, besteht die Möglichkeit, dass du dein Portfolio zu einseitig aufbaust (z. B. alles in Technologie investieren) und somit das Risiko deines Portfolios erhöhst. Achte daher darauf, immer über Regionen und Sektoren zu diversifizieren und setze auf die ETFs, an die du langfristig glaubst, damit deine Diversifikation nicht zu gering ausfällt.

    Ein weiteres Risiko besteht darin, dass du dein Portfolio zu oft anpasst, weil du zum Beispiel glaubst, dass der Aktienmarkt steigen oder fallen wird, und davon profitieren möchtest. Dies wird auch als Market timing bezeichnet. Denke daran, dass es unmöglich ist, vorherzusagen, ob der Aktienmarkt kurzfristig steigen oder fallen wird. Wenn du viel ein- und aussteigst, tust du es wahrscheinlich zur falschen Zeit, weil du dich von deinen Emotionen beherrschen lässt. Dies kann sich negativ auf deine Rendite auswirken. Generell ist eine Anlage langfristig sinnvoll und man sollte sich nicht von kurzfristigen Kursschwankungen leiten lassen.



    Sei dir bewusst, dass Investieren Risiken birgt und du deine Investments (zum Teil) verlieren kannst.

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    Über Nele, den/die Autor/in

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