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    So kannst du dein Geld vor der Inflation schützen

    22 März, 2022 - von Nele

    4 min

    Die Inflationsrate in Deutschland ist derzeit sehr hoch. Im März 2022 stiegen die Preise im Schnitt um 5,1 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Eine Inflation von rund 2 Prozent wird als förderlich für die Wirtschaft angesehen. Mittlerweile liegen wir jedoch deutlich darüber. Wenn die Inflation steigt, sinkt der Wert deines Vermögens; deshalb zeigen wir dir hier, wie du dein Geld vor der Inflation schützen kannst.

    Was ist Inflation?

    Inflation wird auch als „Geldentwertung“ bezeichnet; dein Geld und das anderer Verbraucher und Unternehmen verlieren an also Wert. Kurz gesagt: Deine Kaufkraft sinkt, weil die Preise fast aller Waren und Dienstleistungen steigen.

    Die Inflation kann unter anderem anhand des Verbraucherpreisindex für Deutschland gemessen werden, den das Statistische Bundesamt jeden Monat berechnet und veröffentlicht. Dabei wird die durch­schnittliche Preis­entwicklung aller Waren und Dienst­leistungen gemessen, die private Haus­halte für Konsum­zwecke kaufen. Um diesen Anteil möglichst genau zu messen, müssen möglichst viele Produkte und Dienstleistungen in die Berechnung einbezogen werden: von Lebensmitteln über Kleidung bis hin zu Wohnkosten. Die Veränderung des Verbraucherpreisindex zum Vorjahresmonat beziehungsweise zum Vorjahr wird umgangssprachlich auch als Inflationsrate bezeichnet.

    Alles wird teurer

    Die Inflation steigt seit letztem Sommer rapide an. Im Juli betrug die Inflationsrate 3,8 Prozent, im Dezember stieg sie auf 5,3 Prozent und in diesem Monat beträgt die Inflation 5,1 Prozent. Diese Rate war seit Beginn der 1990er-Jahren nicht mehr so ​​hoch wie heute. Und das merken wir in unserem Portemonnaie: Alles wird teurer. Vor allem steigende Energiepreise treiben die Inflation weiter in die Höhe. Wenn du kürzlich einen neuen Energievertrag abgeschlossen hast, wirst du bemerkt haben, dass deine monatliche Rate deutlich höher ist.

    Als ideal gilt eine Inflationsrate von rund 2 Prozent: Bei einem moderaten Preisanstieg bleibt die Kaufkraft stabil und die Wirtschaft kann stetig wachsen. Eine leichte Inflation ist auch ein guter Puffer gegen Deflation; wenn die Preise nicht steigen, sondern fallen. Und auch eine Deflation hat negative Begleiterscheinungen: Unternehmen machen dann durch sinkende Preise weniger Gewinn und können weniger investieren. Die Folge ist oft ein Anstieg der Arbeitslosigkeit und es kann sogar zu einer Wirtschaftskrise führen. Sowohl extreme Preissteigerungen als auch extreme Preisrückgänge sind daher ungünstig für die Wirtschaft.

    Wie sich die Inflation auf Aktien auswirkt

    Eine hohe Inflation ist für Sparkontobesitzer verheerend: Sie sehen, dass der Wert ihres Geldes etwas sinkt. Sobald die Inflation steigt, können die Zentralbanken die Zinssätze erhöhen, um das Sparen attraktiver zu machen. Dadurch wird die Kreditaufnahme unattraktiver und der Wert des Geldes steigt. Andererseits bremst dies das Wirtschaftswachstum, weil weniger gekauft wird. Dies kann sich negativ auf die Aktienkurse auswirken.

    Es wird erwartet, dass die US-Notenbank (Fed) die Zinsen in diesem Jahr schrittweise anheben wird. Wie die Märkte auf solche Entscheidungen der Fed oder der Europäischen Zentralbank (EZB) reagieren, hängt von mehreren schwer vorhersehbaren Faktoren ab.

    Wie du dein Geld vor der Inflation schützen kannst

    Es gibt mehrere Möglichkeiten, dein Geld vor der Inflation zu schützen. Du kannst zum Beispiel in Edelmetalle wie Gold investieren. Für manche Menschen sind Edelmetalle eine attraktive Anlage, da sie in Zeiten hoher Inflation und Krisen als sicherer Hafen gelten. Der tatsächliche Wert von Gold (was man dafür kaufen kann) ist über die Jahre stabil geblieben. Allerdings hat die Investition in Edelmetalle auch einen Nachteil: Du verdienst nichts. Während du Dividenden und Zinsen aus Aktien und Anleihen verdienen kannst, bietet Gold keine zusätzlichen Einnahmen. 

    Eine weitere Möglichkeit, dein Vermögen vor Inflation zu schützen, ist die Investition in Immobilien. Immobilienpreise steigen oft parallel zur Inflation, da Mietverträge oft an die Inflationsrate gekoppelt sind. Wenn also die Inflationsrate wie jetzt steigt, behalten Immobilienanlagen ihren Wert. Aber um mit der Investition in Immobilien zu beginnen, benötigst oft du eine beträchtliche Menge an Eigenkapital.

    Investieren in ETFs

    Glücklicherweise ist das nicht der Fall, wenn du mit dem Investieren beginnen möchtest. Mit Peaks investierst du beispielsweise in ETFs und kannst bereits ab 1 Euro starten. Zudem kannst du selbst entscheiden, wie viel Risiko du eingehst und verteilst dein Geld beim Investieren in ETFs in Hunderte von Aktien und Anleihen. Mit einem langfristigen Anlagehorizont kannst du so dein Geld vor der Inflation schützen. Lies hier mehr über Investieren bei Peaks.

    Sei dir bewusst, dass Investieren Risiken birgt und du deine Investments (zum Teil) verlieren kannst.

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    Über Nele, den/die Autor/in

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