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07 Okt 2025

Erneuerbare Energien ETFs auf einen Blick

Grüne Energie ist längst mehr als nur ein Trend. Sie ist ein globales Megathema. Immer mehr Menschen wollen nicht nur nachhaltiger leben, sondern auch nachhaltig investieren. Und dabei landen viele früher oder später bei einem Erneuerbare-Energien-ETF.

Inhaltsverzeichnis
Warum überhaupt in erneuerbare Energien investieren?
Was ist ein Erneuerbare-Energien-ETF überhaupt?
Beispiel: Der Invesco Global Clean Energy UCITS ETF
Was du vor der Investition beachten solltest
Wie du in erneuerbare Energien ETFs investieren kannst
Ein spannendes Thema mit Potenzial – aber auch Risiken

Grüne Energie ist längst mehr als nur ein Trend. Sie ist ein globales Megathema. Immer mehr Menschen wollen nicht nur nachhaltiger leben, sondern auch nachhaltig investieren. Und dabei landen viele früher oder später bei einem Erneuerbare-Energien-ETF. Doch was steckt wirklich drin in diesen Fonds? Und worauf solltest du achten, bevor du investierst?

In diesem Artikel bekommst du einen schnellen Überblick. Einfach erklärt und mit einem konkreten Beispiel: dem Invesco Global Clean Energy UCITS ETF Acc.

Sei dir bewusst, dass du beim Investieren ein Risiko eingehst. Peaks bietet keine Finanzberatung an und führt nur die Aufträge seiner Kunden aus.

Warum überhaupt in erneuerbare Energien investieren?

Der weltweite Wandel hin zu nachhaltigen Energiequellen wie Wind, Sonne oder Wasser ist in vollem Gange. Politische Programme wie der EU Green Deal oder nationale Klimaziele sorgen für Rückenwind in der Branche. Gleichzeitig investieren Staaten und Unternehmen Milliardenbeträge in den Ausbau der erneuerbaren Infrastruktur.

Das Thema ist also nicht nur gesellschaftlich relevant, sondern auch wirtschaftlich spannend. Und weil ein einzelnes Investment in zum Beispiel Solaraktien recht risikoreich sein kann, bieten ETFs eine praktische Lösung. Sie bündeln viele Unternehmen aus dem Sektor in einem Produkt, breit gestreut und meist kostengünstig.

Was ist ein Erneuerbare-Energien-ETF überhaupt?

Ein ETF (Exchange Traded Fund) ist ein börsengehandelter Fonds, der einen bestimmten Index nachbildet. Ein Erneuerbare-Energien-ETF enthält also Unternehmen, die in diesem Bereich aktiv sind. Zum Beispiel Hersteller von Windturbinen, Solarpanels oder Speichertechnologien.

Viele dieser ETFs basieren auf spezialisierten Indizes wie dem Wilderhill New Energy Global Innovation Index. Dieser umfasst Unternehmen aus folgenden Bereichen:

  • Wind-, Solar- und Wasserkraft

  • Bioenergie, Geothermie, Wellen- und Gezeitenkraft

  • Energieumwandlung und -speicherung

  • Energieeffizienz und -einsparung

  • Wasserstoff, Brennstoffzellen und CO₂-Reduktion

  • Umwelttechnologien und Schadstoffkontrolle

Der Index wird vierteljährlich überprüft und neu gewichtet, so bleibt er stets aktuell.

Beispiel: Der Invesco Global Clean Energy UCITS ETF

Ein bekannter ETF, der diesen Index abbildet, ist der Invesco Global Clean Energy UCITS ETF Acc. Er investiert in Unternehmen aus der ganzen Welt, die in der Produktion, Speicherung und Effizienzsteigerung erneuerbarer Energien tätig sind. Die Dividenden werden reinvestiert (sogenannte Accumulating-Variante), was den Zinseszinseffekt unterstützen kann.

Der ETF ist breit aufgestellt: Enthalten sind sowohl bekannte Player aus der Wind- und Solarbranche als auch kleinere Spezialisten in Nischen wie Wasserstoff oder Energiespeicherung.

Ein Blick auf den global clean energy etf kurs zeigt: Der Fonds hat in der Vergangenheit einige Höhen und Tiefen erlebt, dazu gleich mehr.

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Was du vor der Investition beachten solltest

Ein ETF auf erneuerbare Energien kann spannend sein – bringt aber auch Risiken mit sich.

1. Hohe Schwankungen

Der Sektor ist anfällig für politische Entscheidungen, Zinsänderungen und konjunkturelle Zyklen. Änderungen bei Förderprogrammen oder Handelskonflikte können sich schnell auf die Kurse auswirken.

2. Schwache Performance zuletzt

In den Jahren 2023 und Anfang 2024 hatten viele Clean-Energy-ETFs eine schwierige Zeit. Gründe dafür waren:

Viele Fonds verzeichneten zweistellige Verluste. Doch: Für 2025 hellt sich der Ausblick auf. Die Nachfrage nach grüner Energie ist weiterhin stark, die Investitionen weltweit auf Rekordniveau. Gleichzeitig sinken die Kosten für Technologien wie Solarpanels oder Speicherlösungen.

3. Langfristig denken lohnt sich

Auch wenn der Weg steinig sein kann. Die großen strukturellen Treiber, wie Klimaschutz, Dekarbonisierung und Energieunabhängigkeit bleiben bestehen. Wer langfristig denkt, könnte von der Entwicklung profitieren. Wichtig ist, sich der Risiken bewusst zu sein und Kursschwankungen aushalten zu können.

Wie du in erneuerbare Energien ETFs investieren kannst

Du kannst einen Erneuerbare-Energien-ETF ganz einfach über einen Online-Broker kaufen oder per Sparplan regelmäßig investieren, zum Beispiel mit einer App wie Peaks, die dir fertige ETF-Portfolios zur Verfügung stellt.

Gerade bei volatilen Branchen kann ein monatlicher Sparplan sinnvoll sein. Du investierst regelmäßig kleinere Beträge und glättest damit die Einstiegskurse über die Zeit.

Wichtig: Dieser Artikel ist keine Anlageberatung, sondern soll dir helfen, dich besser zurechtzufinden.

Ein spannendes Thema mit Potenzial – aber auch Risiken

Erneuerbare Energien ETFs bieten dir die Möglichkeit, an der Energiewende teilzuhaben – als Investor und nicht nur als Konsument. Sie vereinen Innovation, Nachhaltigkeit und Wachstumspotenzial in einem Produkt. Aber: Sie sind keine Selbstläufer.

Volatilität, politische Einflüsse und wirtschaftliche Entwicklungen spielen hier eine größere Rolle als bei klassischen, breit gestreuten ETFs wie dem MSCI World. Wer das berücksichtigt und einen langen Atem mitbringt, könnte aber spannende Chancen entdecken.

*Aus Gründen der besseren Lesbarkeit verzichten wir auf die gleichzeitige Verwendung der Sprachformen männlich, weiblich und divers (m/w/d). Sämtliche Personenbezeichnungen gelten ausdrücklich für alle Geschlechter.

Christina

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