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Peaks
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09 Mär 2026

Vom Rekordhoch zum Marktrückgang

Der Februar war an den Börsen zunächst ein ruhiger Monat – bis die USA und Israel gemeinsam den Iran angriffen. Für Anlegerinnen und Anleger gilt jedoch: Am besten lässt man sich von solchen Turbulenzen nicht mitreißen.

Inhaltsverzeichnis
Entwicklung der Peaks-Portfolios
USA und Europa: stabile Wirtschaft, aber Tech-Sektor kühlt ab 
Konflikt im Nahen Osten belastet die Märkte
Die Börse bleibt widerstandsfähig

Der Februar war ein Monat, den wir so schnell nicht vergessen werden. Dabei hatte das Jahr eigentlich ruhig begonnen: Die Börsen durchbrachen wichtige Marken, und der S&P 500 erreichte sogar die 7.000-Punkte-Grenze. Doch wie so oft an der Börse änderte sich die Stimmung schnell. In den letzten Tagen des Februars wurden die Märkte von einem geopolitischen Sturm im Nahen Osten erfasst. Welche Auswirkungen hatte das auf dein Peaks-Portfolio und die Weltwirtschaft?

Entwicklung der Peaks-Portfolios

Trotz der Turbulenzen am Monatsende war der Februar insgesamt ein guter Monat für Investments. Alle Peaks-Portfolios erzielten positive Renditen: von +1,1 % beim vorsichtigen Portfolio bis +1,4 % beim abenteuerlichen Portfolio. 

Tabelle 1: Netto-Renditen der Peaks-Portfolios

Peaks-Portfolio Februar 2026 Durchschnittliche jährliche Rendite seit Beginn von Peaks Gesamtrendite seit Beginn von Peaks
Vorsichtig 1,1 % 2,2 % 2,5 % 23,1 %
Balanciert 1,3 % 2,7 % 4,6 % 44,9 %
Ambitiös 1,4 % 3,1 % 6,6 % 69,6 %
Abenteurlich 1,4 % 3,4 % 8,5 % 96,8 %

Gut zu wissen: Hier siehst du die Nettorenditen der Peaks-Portfolios im Februar 2026, im gesamten Jahr 2026 und seit dem Start von Peaks nach Abzug von Peaks-, Fonds- und Transaktionsgebühren. Der Wert deiner Anlagen kann schwanken. Die Performance der Vergangenheit ist keine Garantie für die Zukunft.

Oben siehst du die Rendite eines Portfolios von 10.000 €. Einzahlungen und Abhebungen sind darin nicht enthalten. Wenn du in diesem Monat Geld eingezahlt oder abgehoben hast, wird deine Rendite anders aussehen als hier dargestellt. Deine persönliche Rendite unterscheidet sich auch, wenn du weniger oder mehr als 10.000 € investiert hast. Das liegt an den monatlichen Gebühren, die Peaks erhebt.

Innerhalb der Portfolios entwickelten sich besonders die Regionen Asien-Pazifik (+6,3 %) und Schwellenländer (+6,1 %) stark. Ansonsten verlief der Börsenmonat relativ ruhig, mit nur geringen Kursschwankungen – gewissermaßen eine Ruhe vor dem Sturm, der Anfang März losbrach.

Tabelle 2: Risiko (Volatilität) der Peaks-Portfolios

Risiko (Volatilität) Februar 2026 Annualisierte durchschnittliche Volatilität seit dem Beginn von Peaks
Vorsichtig 3,5 % 3,6 % 5,4 %
Balanciert 5,5 % 5,7 % 7,3 %
Ambitiös 7,8 % 7,9 % 9,5 %
Abenteuerlich 10,2 % 10,2 % 12,0 %

Gut zu wissen: Hier siehst du das Risiko der vier Peaks-Portfolios über verschiedene Zeiträume (letzter Monat, dieses Jahr und der Durchschnitt seit Beginn von Peaks). Das Risiko spiegelt die Schwankungen der Renditen auf Jahresbasis wieder und wird auch als „Volatilität“ bezeichnet. Das Risiko wird gemessen, indem die Standardabweichung der täglichen Nettorenditen der Peaks-Portfolios auf eine Jahresbasis umgerechnet wird.

USA und Europa: stabile Wirtschaft, aber Tech-Sektor kühlt ab 

In den USA zeigte sich ein gemischtes Bild. Die wirtschaftlichen Kennzahlen sind solide: Die Inflation sank auf 2,4 % (der niedrigste Stand seit Jahren), und die Konsumausgaben wachsen weiter. Auch das Vertrauen der Unternehmen in die Wirtschaft steigt.Trotzdem fiel der S&P 500 im Februar um etwa 1,8 %. Hauptgrund war, dass die große KI-Rally an der Wall Street etwas an Schwung verlor. Für Peaks-Investorinnen und -Investoren hatte das jedoch weniger Auswirkungen, da der nachhaltige Nordamerika-ETF im Wert nahezu unverändert blieb.

In Europa arbeitet sich die Wirtschaft langsam aus der Schwächephase heraus. Die European Central Bank ließ die Zinsen unverändert und sieht eine robuste Wirtschaft. Die Inflation im Euroraum stieg leicht auf 1,9 %, liegt damit aber weiterhin nahe am Zielwert.

Tabelle 3: Netto-Renditen der Indexfonds der Peaks-Portfolios

Aktien ISIN Februar 2026
Nordamerika LU0629460089 0,0 % 1,5 %
Europa IE00B52VJ196 2,2 % 4,2 %
Asien-Pazifik LU0629460832 6,3 % 8,7 %
Schwellenmärkte IE00BYVJRP78 6,1 % 12,7 %
Anleihen
Europäische Staatsanleihen IE00B4WXJJ64 1,3 % 1,9 %
Europäische Unternehmens-anleihen LU0484968812 0,5 % 1,1 %

Gut zu wissen: Dies sind Netto-Renditen der Indexfonds, in die du mit Peaks investierst im Februar 2026, Gesamtjahr 2026 und seit Start von Peaks nach Abzug der Peaks-Kosten, Fondskosten und Transaktionskosten. Der Wert deiner Anlage kann schwanken. Die Wertentwicklung der Vergangenheit ist keine Garantie für die Zukunft.

Konflikt im Nahen Osten belastet die Märkte

Am 28. Februar 2026 wurde die Ruhe an den Märkten durch eine Eskalation im Nahen Osten abrupt beendet. Die USA und Israel griffen Iran an, wobei der geistliche Führer Ali Khamenei getötet wurde. Iran reagierte umgehend mit Raketen- und Drohnenangriffen auf amerikanische Stützpunkte und Verbündete in der Region. Die Folge waren starke Turbulenzen an den Märkten.

Die Preise für Öl und Gas schossen in die Höhe, nachdem die Straße von Hormus blockiert wurde – die Meerenge zwischen Iran und den Vereinigten Arabischen Emiraten. Rund 20 % des weltweiten Öl- und Gastransports laufen über diese Route. Eine länger anhaltende Blockade könnte die Energiepreise weiter steigen lassen und dadurch auch die Inflation erhöhen. Hohe Energiepreise bremsen wiederum das Wirtschaftswachstum.

Viele Anleger suchten daher in der vergangenen Woche Zuflucht in sogenannten „sicheren Häfen“, etwa Gold oder dem US-Dollar. Auch bei Peaks zeigte sich, dass mehr Kundinnen und Kunden einen Teil ihres Geldes in Gold investierten

Die Börse bleibt widerstandsfähig

Es ist verständlich, dass Schlagzeilen und starke Kursschwankungen beunruhigen können. Doch wie wir bereits in unserem Artikel „Unruhe im Nahen Osten: Was bedeutet das für deine Investments?“ geschrieben haben, ist Ruhe bewahren meist die beste Strategie.

Historisch gesehen hat die Börse eine „dicke Haut“. Ob während der Finanzkrise, der COVID-19-Pandemie oder der Importzollkrise von 2025 – nach jedem Rückgang haben sich die Märkte wieder erholt und später neue Rekorde erreicht. Wenn du langfristig investierst – so wie mit Peaks – können Börsenrückgänge sogar eine Chance sein, zu günstigeren Preisen nachzukaufen.

Tom

CEO & Gründer

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