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    Börsen-Update

    Börsen-Update März 2022: Unsicherheit & Preissteigerungen dominieren die Märkte

    10 März, 2022 - von Nele

    3 min

    Während die Aktienmärkte zu Beginn des Krieges in der Ukraine noch recht stabil schienen, hat die Unsicherheit an mehreren Fronten dazu geführt, dass die Kursverluste an den Aktienmärkten im vergangenen Monat zugenommen haben. In diesem Börsen-Update blicken wir auf den vergangenen Monat zurück und zeigen, welche Nachrichten die Aktienmärkte bewegt haben.

    Rote Zahlen an den Aktienmärkten

    Weltweit mussten die Börsen im vergangenen Monat Kursverluste hinnehmen: Der europäischen Euro Stoxx 50 verlor 13 Prozent, der japanische Nikkei 10 Prozent und der US-amerikanische S&P 500 Index 7 Prozent.

    Ein Blick in dein Depot oder Peaks-Konto kann sicherlich für Unsicherheit in diesen Tagen sorgen, aber wenn du regelmäßig investierst – wie bei Peaks – kannst du jetzt zu niedrigeren Preisen kaufen. Wenn sich der Markt erholt, wirkt sich dies zu deinen Gunsten aus.

    Immense Preissteigerungen bei Rohstoffen

    Der Krieg wirkt sich auf verschiedene Weise auf die Märkte aus. Insbesondere die rasant steigenden Rohstoffpreise sind nicht gut für die Stimmung der Anleger:innen. Der Energiemarkt steht unter enormem Druck, weil ein Großteil des von uns verbrauchten Gases aus Russland stammt. So ist der Gaspreis um mehr als 70 Prozent auf ein neues Rekordhoch gestiegen. Auch der Ölpreis ist enorm gestiegen und das merkt man unter anderem an der Zapfsäule: Für einen Liter Benzin zahlt man mittlerweile über 2,40 Euro.

    Auch die Preise anderer Rohstoffe wie Nickel und Weizen steigen rasant. Der Weizenpreis steigt, weil die Ukraine und Russland weltweit einer der größten Exporteure von Getreide sind. Probleme bei der Weizenernte oder Logistik in diesen Ländern beeinträchtigen demnach die Nahrungsmittelversorgung vieler Länder.

    Unternehmen boykottieren Russland

    Viele Unternehmen haben den Verkauf oder die Produktion in Russland vorübergehend eingestellt – darunter zum Beispiel Volkswagen, IKEA, H&M und Apple. Sicher ist, dass die russische Wirtschaft hart getroffen wird. Aber auch Unternehmen im Westen sind betroffen. Vor allem Banken haben es aufgrund der Finanzsanktionen gegen Russland schwer. ING hat seit Januar dieses Jahres 28 Prozent an Wert verloren und gehört damit zu den großen Verlierern an der Börse. Die Moskauer Börse ist zudem seit einigen Wochen geschlossen und der Rubel ist gegenüber dem Euro fast 50 Prozent weniger wert.

    Konzentriere dich aufs langfristige Investieren

    Natürlich kann man im Moment nicht sagen, wie sich der Krieg und dadurch die Finanzmärkte entwickeln. Betrachtet man die vergangenen hundert Jahre an der Börse, wird eines sehr deutlich: Krisen gehören zum Investieren dazu. Bisher hat sich der Aktienmarkt von jeder Krise in der Geschichte erholt. Manchmal dauerte diese Erholung einen Monat oder ein Jahr, aber am Ende stiegen die Kurse immer wieder. Deshalb ist es wichtig, als Investor:in einen kühlen Kopf zu bewahren und langfristig zu denken. Darüber hinaus kannst du durch regelmäßiges Anlegen von Geld von den aktuell niedrigeren Kursen an den Aktienmärkten profitieren, sobald die Kurse wieder steigen.

    Sei dir bewusst, dass Investieren Risiken birgt und du deine Investments (zum Teil) verlieren kannst.

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