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    Börsen-Update

    Börsen-Update Januar 2022: Eine Achterbahnfahrt ins Neujahr

    12 Januar, 2022 - von Nele

    4 min

    Allzeithoch für den amerikanischen S&P 500, Omikron, eine Absage für Bidens Maßnahmenbündel und keine Lockerung der Geldpolitik der EZB in Sicht: Der Dezember hatte viel zu bieten. Lies hier mehr darüber, was die Aktienmärkte im vergangenen Monat bewegt hat und was das für dich bedeutet.

    Vertraute Muster an der Börse

    So wie das letzte Jahr aufgehört hat, so fängt das neue Jahr an. Auch im vergangenen Monat haben wir ein gewohntes Auf und Ab an den Börsen beobachtet, bevor der amerikanische S&P 500 Index ein neues Allzeithoch verschrieb. Mit der Absage Bidens Maßnahmenbündel um den 20. Dezember sind viele Aktienkurse gesunken, um kurz danach die gewohnte Achterbahnfahrt fortzusetzen.

    Biden steht mit leeren Händen da

    Da ist man letzten Monat schon fast entspannt in die Weihnachtswoche gestartet, da wollten die Aktienmärkte die Emotionen noch einmal ein bisschen auf die Probe stellen. Die Stimmung bei Anlegern sackte ein wenig ab, nachdem ein zunehmender Anstieg der Omikron-Zahlen auftrat und Bidens Maßnahmenbündel, das sogenannte „Sozial- und Klimapaket“, gescheitert ist. 

    Mit diesem Maßnahmenbündel wollte Biden 500 Milliarden US-Dollar in Klimaschutzmaßnahmen und mehr als eine Billion US-Dollar in Kinderbetreuung, Gesundheitsleistungen und steuerliche Entlastung von Familien investieren. Als Hauptgrund für die Ablehnung Bidens Reformagenda nannte Senator Manchin die hohe Inflation, die durch weitere Ausgaben verstärkt werden könne. Außerdem fürchten einige Sektoren, zum Beispiel die Kohleindustrie, Bidens geplanten Klimaschutzmaßnahmen.

    EZB hält an ihrer Sichtweise fest

    Wie immer hat auch die Europäische Zentralbank (EZB) Neuigkeiten für uns. Im Dezember entschied der Rat der EZB, dass das Corona-Notkaufprogramm für Anleihen Ende März eingestellt wird. Ein Ende des PEPP (Pandemic Emergency Purchase Programme) bedeutet aber nicht gleich ein Ende der Anleihenkäufe. Denn auch nach Ende März möchte die EZB weiterhin Anleihen bis Ende 2024 kaufen, um so Unternehmen und Staaten zu helfen. 

    Zudem entschied die EZB, dass der Leitzins im Euroraum auf dem Rekordtief von null Prozent bleibt. Die Inflationsrate liegt momentan bei rund 5 % und ist damit mehr als doppelt so hoch wie das Ziel der EZB, die mittelfristig eine Rate von 2 % als optimalen Wert für die Wirtschaft anpeilt. Für diese lockere Geldpolitik muss die EZB nun jedoch immer mehr Kritik einstecken, da Experten nicht daran glauben, dass die hohen Inflationsraten nur vorübergehen sind. Die EZB hält aber genau an dieser Sichtweise fest.

    Was bedeutet eine hohe Inflation (für dich)?

    Eine höhere Inflation bedeutet für dich, dass deine Kaufkraft schwächt und du dir im Vergleich zum Vorjahr weniger von deinem Geld kaufen kannst. Sicherlich ist das dir und deinem Geldbeutel in der letzten Zeit schon aufgefallen. 

    Sobald die Inflationsrate steigt – und dadurch die Preise – können die Zentralbanken die Zinsen erhöhen, um das Sparen gegenüber dem Konsum attraktiver zu machen. Höhere Zinsen bremsen also das Wirtschaftswachstum (und damit die Inflationsrate) und können sich negativ auf die Aktienkurse auswirken.

    Auch in Zukunft müssen wir weiter beobachten, welche Entscheidungen die EZB trifft und wie die Märkte darauf reagieren. Es hängt von vielen Faktoren ab, die sehr schwer – wenn nicht unmöglich – vorherzusagen sind. Deshalb ist es so wichtig, beim Investieren immer eine langfristige Perspektive zu haben. Es ist fast unmöglich, den Markt richtig zu timen und kurzfristig von Preisänderungen zu profitieren. Das Einzige, was uns die Geschichte zeigt, ist, dass die Märkte langfristig steigen und es deshalb von Vorteil ist, regelmäßig und langfristig zu investieren. So, wie du es mit Peaks machst. 

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